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Hundebesitzer aufgepasst!

Darum gilt ab dem 1. Januar Maulkorbpflicht bei der Königsseeschifffahrt

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Ab dem 1. Januar gilt auf den Booten der Königsseeschifffahrt Maulkorbpflicht

Schönau am Königsee - Zum Jahreswechsel greifen einige neue Gesetze. Dieses Mal trifft es die Hundebesitzer. Ab dem 1. Januar gilt auf den Booten der Königsseeschifffahrt Maulkorbpflicht.

Ab dem 1. Januar 2018 gilt auf den Booten der Königsseeschifffahrt Maulkorbpflicht für alle Hunde, unabhängig von Rasse und Größe. Ausgenommen davon sind Blindenführ- und Begleithunde.

Der Grund dafür sei "das beengte Platzverhältnis auf einem Elektromotorboot das dazu führen würde, dass es zwischen Fahrgästen und Hunden manchmal zu unangenehmen Situationen käme", so das Feedback der Königsseeschifffahrt.

Außerdem würden die Hunde auf den Fahrten vielen Einflüssen ausgesetzt wie zum Beispiel dem Echo der Trompeten, dem Geklatsche der Fahrgäste und den vielen Menschen auf engstem Raum. Mit dem Einführen der Maulkorbpflicht soll nun verhindert werden, dass doch einmal etwas passiert. Sei es, weil jemand nicht aufpasst, oder sich ein Hund gestresst fühlt

Dazu kommt, dass es für die Bootsbesatzungen enorm schwierig sei, zwischen den Interessen der Hundebesitzer und Nichthundebesitzer abzuwägen und auch nicht eingeschätzt werden könne, welches Aggressionspotential von den einzelnen Hunden ausginge. So sei sich im Interesse der Sicherheit aller Fahrgäste für die Einführung einer generellen Maulkorbpflicht entschieden worden.

Auf den größeren Schiffen weiterhin keine Maulkorbpflicht

Derzeit ist die Maulkorbpflicht übrigens nicht für die größeren Schiffe auf den übrigen Seen angedacht. Da diese wesentlich geräumiger sind und genügend Ausweichmöglichkeiten für Hundebesitzer und ängstliche Menschen bestehen, darf hier derzeit noch ohne Maulkorb gefahren werden.

Keine Kampfhunde - Kostenlose Begleithunde

Ausgenommen von der Maulkorbpflicht sind Blindenführ- und Begleithunde. Diese werden weiterhin kostenlos befördert und sind von der Maulkorbpflicht ausgenommen.

Generell nicht befördert werden Kampfhunde, also Hunde die laut der Verordnung vom 10.07.1992 über eine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit verfügen und dementsprechend eingestuft würden.

Und was geschieht wenn man unterwegs zu steigt?

Wer gerne und oft in die Berge geht, der weiß, dass es viele Beförderungsmittel gibt, die eine Maulkorbpflicht für Hunde haben. Insofern darf davon ausgegangen werden, dass sich Hundebesitzer vor dem Start ihrer Tour darüber informieren und dementsprechend ausrüsten

Trotzdem würde aber im Notfall natürlich niemand abends an einer der Zustiegshaltestellen stehen gelassen, nur weil der Hund keinen Maulkorb hätte. Für solche Notfälle könne man auf den Booten der Königsseeschifffahrt einen Maulkorb bekommen.

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