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Wie geht's weiter in Schönau?

Jennerbahn am Freitag Thema vor dem Münchner Verwaltungsgericht

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Schönau/München - Am Jenner in Schönau am Königssee stehen die Bagger still. Der Bund Naturschutz hat gegen den Bau der neuen Bahn in den Wintermonaten geklagt. Am Freitag treffen sich alle Beteiligten vor dem Verwaltungsgericht München zum klärenden Gespräch.

Seit letztem Jahr läuft der Neubau der Jennerbahn am Königssee. Bis in den Spätherbst hinein sind die Bauarbeiten auch gut vorangekommen. Dann allerdings ist der Bund Naturschutz eingeschritten – mit einer Klage. Grund hierfür ist die andauernde Weiternutzung der Baustraße trotz geschlossener Schneedecke. Dies ist laut Bund Naturschutz ein groben Verstoß gegen den Naturschutz. Er kritisiert unter anderem, dass die Bauarbeiten am Jenner nicht ausreichend Rücksicht auf die in der Nähe befindliche Birkhuhnpopulation nehmen. Außerdem sei im Gebiet des Nationalparks verbotenerweise Salz gestreut worden. Die Jennerbahn hat daraufhin die Bauarbeiten erst einmal gestoppt.

Die Jennerbahn-Verantwortlichen haben noch im vergangenen Jahr zugesagt, die Bauarbeiten an der Bergstation bis Ende Januar ruhen zu lassen und kein Salz mehr zu streuen. Am Freitag gibt es am Verwaltungsgericht München einen Erörterungstermin, so der BR am Freitag. Dann entscheidet sich wohl auch, ob es eine gütliche Einigung über den weiteren Bau gibt oder ob es ein längerer Rechtsstreit wird.

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