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Schulz will Parteibasis über SPD-Regierungsbeteiligung abstimmen lassen

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Skitour auf den Jenner-Sattel der Offizieranwärter

"Leidenschaft, die über den Dienst hinausgeht!"

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Gruppenfoto: Brigadegeneral Sollfrank und das Ausbilderteam mit den angehenden Gebirgsjägeroffizieren.

Schönau am Königssee - Bereits im März absolvierten 35 Offizieranwärter im Rahmen ihres Truppenpraktikums eine Skitour auf den Jenner-Sattel.

Geführt wurden die drei Gruppen der angehenden Gebirgsjägeroffiziere jeweils durch ihre Fähnrichoffiziere aus den Gebirgsjägerverbänden. Auch Brigadegeneral Alexander Sollfrank nahm persönlich an der Skitour teil, um sich ein Bild vom Leistungsvermögen des Führernachwuchses zu machen.

Bei milden Temperaturen und zunehmend klarer Sicht marschierten die Teilnehmer vom Parkplatz Hinterbrand auf 1130 Metern bis zur Königsbachalm. Aufgrund der geringen Schneelage blieben die Ski jedoch zuerst auf dem Rucksack.

Von der Königsbachalm aus verlegten die Offizieranwärter auf Ski weiter in Richtung des 1740 Meter hohen Vorgipfels des Hohen Roßfelds.

Nach der Beurteilung der Lawinenverhältnisse vor Ort entschieden die eingeteilten Führer, den letzten Gipfelanstieg nicht zu wagen. Der Starkregen vom vorangegangenen Wochenende hatte dafür gesorgt, dass die ansonsten einfache Tour hinsichtlich der Beurteilung der Lawinengefahr eine interessante Unternehmung wurde.

Unterhalb von 2000 Metern war die Schneedecke bis zum Boden stark durchfeuchtet und durch die tageszeitliche Erwärmung musste mit dem Abgang von Nassschneelawinen gerechnet werden. Daher fuhren die Tourengeher ein Stück ab und setzten ihren Marsch in Richtung des Jenner-Sattels fort.

Von ihren Fähnrichoffizieren werden die Offizieranwärter in drei Marschgruppen auf den Jenner-Sattel geführt.

Oben angekommen, wurden sie durch einen Heeresbergführer in die umliegenden Gipfel eingewiesen. Im Anschluss richtete General Sollfrank das Wort an den Offiziernachwuchs: „Die Entscheidung, Gebirgsjägeroffizier zu werden, bedarf einer Leidenschaft, die über den Dienst hinausgeht.“

Ziel der Skitour war es, den Offizieranwärtern aufzuzeigen, welchen Leistungsstand sie aktuell aufweisen und in welchen Bereichen sie noch an sich arbeiten müssen, um später während ihrer Ausbildung zum Heereshochgebirgsspezialisten erfolgreich bestehen zu können.

Bei Sonnenschein und guten Schneeverhältnissen lernten die Teilnehmer während ihrer Abfahrt die schönen Seiten des Dienstes bei den Gebirgsjägern kennen.

Als die Offizieranwärter gegen 15 Uhr wieder am Ausgangspunkt ankamen, hatten sie etwa 1000 Höhenmeter im Aufstieg bei einer Marschleistung von 14 Kilometern absolviert.

Als Fazit steht für die Durchführenden fest: Den Grundstein für eine weitere Förderung haben die Offizieranwärter durch ihr diszipliniertes und militärisches Auftreten bereits gelegt. Nun gilt es, die Verbindung zur Brigade während der langen Zeit des Studiums an einer der beiden Universitäten der Bundeswehr in München oder Hamburg zu halten.

Die Gebirgsjägerbrigade 23 bietet ihnen hierfür die Teilnahme an ihrem Mentoring-Programm, sowie am alljährlich stattfindenden Skiwettkampf „Polarfuchs“ an.

Pressemitteilung Pressestelle Gebirgsjägerbrigade 23

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