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Nach Felssturz am Königsseer Fußweg

Gemeinde und Forstbetrieb einig: "War ein einmaliges Ereignis"

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Armin Haberl sieht am Königsseer Fußweg keinen Handlungsbedarf. "Wir können nicht alles mit Steinschlagschutzzäunen zu pflastern."

Schönau am Königssee - Mitte Mai ist ein großer Felsbrocken auf den Königsseer Fußweg gestürzt. Es wurde niemand verletzt und nichts beschädigt. Dennoch führte die Gemeinde gemeinsam mit dem Forstbetrieb Berchtesgaden eine Begehung durch.

"Unser Förster ist zusammen mit Vertretern des Bauhofes Schönau am Königssee den Bereich abgelaufen", erläutert der stellvertretende Leiter des Forstbetriebs Berchtesgaden, Armin Haberl, auf Nachfrage von BGLand24. "Dabei hat sich kein Handlungsbedarf ergeben." Das bestätigte auch Georg Fegg von der Gemeinde. "Es handelt sich um natürliches Gelände, es war eine einmalige Ausnahme."

Der Felsbrocken war Mitte Mai auf den Königsseer Fußweg gestürzt. Über dem Stein hatte sich eine Wurzel gebildet, als diese sich löste gab es auch für den Stein kein halten mehr. "Es handelt sich um ein einmaliges Ereignis", ist sich auch Armin Haberl sicher. "Da brauchen wir nichts zu machen." Außerdem hält es Haberl für unverhältnismäßig, an jeder Stelle einen Steinschlagschutzzaun aufzustellen. "Wie sieht unsere Landschaft denn dann aus?" Stellt er die Frage in den Raum und erklärt gleichzeitig, dass bei der Begehung keine weiteren Steine gesehen wurden, die sich lösen könnten oder sich bereits gelöst hätten.

Die Gemeinde hatte den Felsbrocken auf dem Königsseer Fußweg umgehend entfernt, um Unfälle zu vermeiden. Eine Sperrung war nicht nötig.

cz

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