BR-Serie Traumpfade führt „Rund um den Königssee“

„Ich habe einen typisch bayerischen Klischeeort erwartet“

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Traumpfade "Rund um den Königssee"
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2004 wurde die erste Sendung der beliebten BR-Serie Traumpfade ausgestrahlt. Nach 14 Jahren ist nun Schluss. Zum Ende der Serie machte sich Florian Guthknecht mit seinem Team nun auf, rund um den Königssee zu wandern.

Traumpfade "Rund um den Königssee"

Die BR-Serie „Traumpfade“ ist bekannt und beliebt. Die Serie zeigt traumhafte Landschafts- und Naturbilder von charismatischen Pfaden und Wegen abseits der großen Autostraßen, über die es zu Fuß oder per Rad geht. Diese Strecken zu erleben, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die Traumpfade präsentieren genau diese besonderen Erlebnisse: Vom Chiemsee bis zum Bodensee, vom Fichtelgebirge bis zum Schwarzen Meer und auf zahlreichen Fernwanderwegen auf der ganzen Welt. 

BR-Serie bildet Abschluss am Königssee-Traumpfad

Traumpfade "Rund um den Königssee"

Zum Abschluss der Serie Traumpfade war das Team um Florian Guthknecht, den Regisseur und Protagonisten der Serie nun im Berchtesgadener Land und hat den Königssee erkundet. „Der Königssee und der Watzmann ziehen mit ihrer Schönheit und ihrem Mythos Menschen aus der ganzen Welt wie Magnete an. Ich war mit meinen Eltern als Kind einmal hier im Urlaub und hatte noch immer diesen Mythos Watzmann von damals im Hinterkopf. Für mich sind mit den Drehaufnahmen hier sozusagen Kindheitserinnerungen wieder wachgeworden“, so Florian Guthknecht im Gespräch mit BGLand24.de. 

Einmal rund um den Königssee 

Traumpfade "Rund um den Königssee"

In der Traumpfadserie „Rund um den Königssee“ beginnt die Wanderung direkt am See. Vorbei am berühmten Malerwinkel, der einen ersten Ausblick auf den Königssee bietet, wandert Florian Guthknecht hinein in die Berchtesgadener Bergwelt. Florian Guthknecht umwandert mit seinem Team den Königssee, um den mysthischen Berg mal von einer ganz anderen, einer einsamen Seite her zu erkunden. Fernab der Touristenströme und dem Massentourismus. Abseits vom Massentourismus führt ihn sein Weg fünf Tage lang von Hütte zu Hütte. Wind und Wetter ausgeliefert, ein Abstieg und somit auch ein Ausstieg von der Tour wäre aufwendig und nur zum See hinunter möglich. 

Unterwegs erlebt er eine Gegend, die immer noch anders ist, als der Rest der touristisch erschlossenen Alpen und er trifft auf Menschen, die eine einzigartige Geschichte haben. Denn der Zusammenprall der Extreme prägt fast jeden Lebensweg rund um den Königssee. 

Die Menschen haben mich sehr beeindruckt

"Wer hier das ganze Jahr lebt oder leben muss, führt kein einfaches Leben. Arbeit gibt es in der Region außerhalb des Tourismus kaum und die Armut ist nur ein paar Jahrzehnte her. Wer dableibt und nicht im Fremdenverkehr arbeiten kann oder will, muss sich oft neu erfinden. 

Die Menschen haben mich sehr beeindruckt und sehr fasziniert. Ich habe erwartet, dass ich ein bayerisches Kernland besuche. Aber dieses typisch bayerische Klischee wurde immer wieder von den Menschen die ich getroffen habe aufgebrochen. Ich habe ein paar Mal ziemlich blöd geschaut. Man sieht so viel von dieser Gegend in den Medien, aber wenn man dann vor Ort ist, erschlägt einen die Schönheit buchstäblich“, erzählt Florian Guthknecht.

So geht es mit Nina Schlesener auf den Schneibstein und mit Monika Schellmoser, der Hüttenwirtin der Wasseralm wird der berühmte Wasseralm-Eintopf gekocht. Außerdem trifft er den Drechsler und Punkrockmusiker Franz Keilhofer und den Nordeutschen Michael Brand, der in der Ramsau zum Trachtenvereinsvorstand wurde. 

Der Beitrag „Traumpfade: Rund um den Königssee“ wird am 21. Mai um 21 Uhr in der Reihe „Bayern Erleben“ im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

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