Gemeinderat in Schönau am Königssee

Erweiterung der Radwege im Nationalpark - Corona-konformes Schulkonzept in der Gemeinde

Königssee im Berchtesgadener Land
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Königssee im Berchtesgadener Land.

Schönau am Königssee - In der Sitzung des Gemeinderates in Schönau am Königssee wurden am 17. November die Erweiterung der Radwege im Nationalpark und der Umgang mit der Corona-Situation an den Schulen besprochen.

Die Beschlussfassung über die Beantragung einer Änderung der "Verordnung des Landratsamtes Berchtesgadener Land über die Regelung des Betretens in Form des Radfahrens im Nationalpark Berchtesgaden im Bereich Priesberg" wurde in Punkt Fünf besprochen.


Dabei ging es darum, gewisse Bereiche für die Nutzung durch Fahrradfahrer zu erweitern. Diese soll auch im Zuge der Besucherlenkung durch den Nationalpark geschehen. Es wurde beschlossen, einen neuen Antrag auf die Freigabe im Bereich Priesberg zu stellen. Mit dem stärkeren Andrang von Urlaubern in der Region habe das aber nichts zu tun, wie Andreas Lochner von der Gemeinde Schönau am Königssee gegenüber BGLand24.de anmerkte.

Schulen offen halten während der Corona-Pandemie - Plan zur konformen Schulöffnung umgesetzt


Auch die Corona-Maßnahmen an den Schulen in der Gemeinde waren ein Punkt auf der Tagesordnung des Gemeinderates. Wie Steffi Ilsanker von der Gemeinde auf Anfrage mitteilte, sei die Entzerrung der Schüler eine zentrale Priorität. Besonders das Entgegenkommen von Kirche und Feuerwehr lobte sie im Gespräch. Eine Klasse könne bereits im Pfarrsaal unterrichtet werden und auch die Freiwillige Feuerwehr Königssee habe den Proberaum ihrer Musikkapelle zur Verfügung gestellt.

Die Vorbereitungen zur erneuten Schulöffnung seien durch den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde „unkompliziert“ abgelaufen. Besonders deswegen könne seit dem 9. November wieder ein Corona-konformer Präsenzunterricht stattfinden.

Aktuell seien die Klassen entzerrt auf mehrere Zimmer verteilt, wodurch in den Schulen für jede Schülerin und jeden Schüler ein Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet werden könne. Dass die Planung und Umsetzung des Konzepts so schnell über die Herbstferien möglich war, sei dem starken Zusammenhalt geschuldet, wie Ilsanker nochmals betonte.

Damit das Konzept in der Schule selbst nicht eine einzelner Maßnahmenbruchteil bleibt, sind auch Verstärkerbusse im Einsatz, welche auch beim Transport einen ausreichenden Abstand zuließen. Mit einer optimistischen Zwischenbilanz schloss Ilsanker: „Wir denken, wir haben das sehr gut gelöst.“

mda

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