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Vorarbeiten zum Hochwasser- und Murschutz

Nach Juli-Unwetter 2021: Bodenerkundungen am Fuße des Grünsteins

Schreitbagger
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Ein Schreitbagger wie dieser wird ins Gelände am Grünstein gesetzt.

Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein beginnt mit Vorarbeiten zum Hochwasser- und Murschutz am Grünstein.

Pressemitteilung im Wortlaut:

Schönau am Königssee – Verheerende Schäden hatte das Unwetter vom Juli vergangenen Jahres auch in Schönau am Königssee angerichtet. Besonders betroffen damals: die Bewohner der Waldhauser- und der Vorbergsiedlung am Fuße des Grünsteins. Erste, rasche Maßnahmen brachten damals mehr Sicherheit für die Menschen und ihre Häuser. Derzeit erarbeitet das Wasserwirtschaftsamt Traunstein ein umfassendes Konzept zum Hochwasser- und Murschutz für beide Siedlungen sowie den Bereich rund um den Bauhof der Kommune. Der Planung voran gehen Untersuchungen der Geologie am Grünstein. Diese Baugrunderkundungen beginnen ab Donnerstag, 24. November. 

Schreitbagger schürft an verschiedenen Stellen

Um herauszufinden, wie der Untergrund am Grünstein beschaffen ist, werden Arbeiter der beauftragten Firma einen Schreitbagger ins Gelände setzen. An ausgewählten Stellen wird er bis zu einer Tiefe von rund vier Meter schürfen. Anhand der dabei zutage kommenden Schichten können anschließend passende Maßnahmen in die Planung aufgenommen und ausgearbeitet werden. Im kommenden Jahr dann will das Wasserwirtschaftsamt eine oder mehrere Varianten zum Hochwasser- und Murschutz zur Diskussion stellen.

Rund 3000 Kubikmeter Volumen hat das Auffangbecken am Fuße des Grünsteins. Es ist Teil der bereits abgeschlossenen Vorweg-Maßnahmen zum Schutz der Waldhausersiedlung in Schönau am Königssee. 

Wie berichtet, waren in Folge des Unwetters vom 17./18. Juli 2021 in den drei Runsen am Nordhang des Berges Muren abgegangen. Eine traf mehrere Häuser der Waldhausersiedlung. In enger Abstimmung mit der Gemeinde Schönau am Königssee hatte die Flussmeisterstelle Piding, die zum Wasserwirtschaftsamt Traunstein gehört, schnell reagiert: In einer Bauzeit von etwa vier Wochen entstand ein Auffangbecken mit einem Volumen von rund 3000 Kubikmetern.

Ein Wildrechen hilft, Geröll und Totholz aufzuhalten. Fünf Rohre, die ebenfalls im Becken verbaut sind, werden Wasser gezielt ableiten. Ein weiteres, ringförmiges Becken mit einer Tiefe von bis zu vier Metern komplettiert die Vorweg-Maßnahme, die dem nun folgenden umfassenden Schutzkonzept vorausging.

Pressemitteilung Wasserwirtschaftsamt Traunstein

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