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Schönau am Königssee

Nach langer Vollsperre: Kreisstraße BGL1 am Fergerlberg offiziell eröffnet

Eröffnung der Kreisstraße BGL1 am Fergerlberg in Schönau am Königssee: Christian Rehm (Leiter des Staatlichen Bauamts Traunstein), Bürgermeister Hannes Rasp (Schönau am Königssee) und Landrat Bernhard Kern geben die erneuerte Kreisstraße offiziell für den Verkehr frei.
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Feierliche Eröffnung der Kreisstraße BGL1 am Fergerlberg in Schönau am Königssee: Christian Rehm (Leiter des Staatlichen Bauamts Traunstein), Bürgermeister Hannes Rasp (Schönau am Königssee) und Landrat Bernhard Kern geben die erneuerte Kreisstraße offiziell für den Verkehr frei.

Nach einem Jahr Bauarbeiten und Vollsperrung: Die Kreisstraße BGL1 am Fergerlberg in Schönau am Königssee ist offiziell eröffnet. Eine Investition in die Zukunft des Berchtesgadener Landes, so Landrat Bernhard Kern.

Schönau am Königssee/Berchtesgaden - „Schee habt ihr‘s gmacht!“ Immer wieder fährt ein Auto an den Versammelten am Montagvormittag vorbei und gratuliert für den gelungenen Neubau der Kreisstraße BGL1 am Fergerlberg. Seit Freitag ist die wichtige Verbindungsstraße zwischen Berchtesgaden und Schönau am Königssee wieder für den Verkehr frei befahrbar, doch mit Montag gilt sie als offiziell eröffnet.

BGL1 am Fergerlberg in Schönau am Königssee eröffnet

Rund ein Jahr haben die Bauarbeiten zum Ausbau der BGL1 gedauert. Dafür wurde die Zufahrt vom Kreisverkehr am Bahnhof Berchtesgaden kommend voll gesperrt. Nur in den Wintermonaten war kurzzeitig offen. Auf etwa 300 Metern hat die beauftragte heimische Firma Schmölzl mit Unterstützung eines Ingenieurbüros und des Staatlichen Bauamts Traunstein die Straße inklusive der Stützkonstruktion für den Gehweg erneuert und den heutigen Erfordernissen an die Verkehrssicherheit angepasst.

„Der Fergerlberg erscheint in neuem Glanze“, meint Christian Rehm, Leiter des Staatlichen Bauamts Traunstein, mit einem Schmunzeln am Montagvormittag (22. November) direkt an der BGL1. Die Straße sei breiter und verkehrssicherer, habe einen neuen Gehweg, Absturzsicherungen und eine erneuerte Wasserableitung.

Investition in die Zukunft: BGL1 wieder voll befahrbar

Auch die Kosten würden sich im Rahmen halten. 3,5 Millionen Euro „plus X“ seien somit in die Bestandserhaltung und die Verkehrssicherheit im inneren Landkreis investiert worden. Das „plus X“ deswegen, weil die abschließende Abrechnung noch nicht da ist, so Rehm. Die Kosten teilen sich das Berchtesgadener Land, die Gemeinde Schönau am Königssee und der Freistaat Bayern, der das Projekt mit 2,16 Millionen Euro unterstützt hat.

Auch interessant: Darum wird derzeit im Landkreis so viel gebaut

Auch Landrat Bernhard Kern freut sich über die Eröffnung der BGL1. Man investiere in die Zukunft im Landkreis Berchtesgadener Land und bringe die Infrastruktur im Kreis auf Vordermann.

Baumaßnahmen im BGL: Geld fließt in den Landkreis

Letzten Endes haben die Bauarbeiten etwas länger gedauert als geplant, „doch das Ergebnis ist das Wichtige“, so Bürgermeister Hannes Rasp (Schönau am Königssee). Rasp wünsche sich „so eine Baustelle öfter“, denn die Bauarbeiten liefen reibungslos. Der einzige „Part“ der Gemeinde sei gewesen, die knapp 400.000 Euro Kostenanteil zu überweisen. Es war „alles super“ mit nur „ganz, ganz wenigen Beschwerden“, so Rasp.

Auch Werner Schmölzl zieht eine positive Bilanz. Die Zusammenarbeit sei gut gewesen und es habe keine Unfälle gegeben. Ein besonderer Dank geht an die rund 50 bis 70 Mitarbeiter, die im Schnitt auf der Baustelle beschäftigt waren. Sie haben „tagtäglich draußen bei jedem Sauwetter ihren Mann und ihre Frau gestanden“, so Schmölzl. Und: der Wirtschaftsfaktor sei nicht zu unterschätzen. „Das Geld fließt ins Berchtesgadener Land.“

Neue BGL1: Verkehrssicherheit am Fergerlberg

Die Gemeinde Schönau am Königssee und der Markt Berchtesgaden hatten sich bereits viele Jahre um eine Verbesserung des Straßenzustandes der BGL1 am Fergerlberg bemüht. Insbesondere die Stützkonstruktion des Gehweges an der steilen und schmalen Straße stellte die Beteiligten vor eine Herausforderung, da die tragenden Betonstützen weit in die Straße hineinragten. Verbesserungen an der im schlechten Zustand befindlichen Konstruktion konnten somit nur im Gesamtpaket umgesetzt werden.

Auf der neuen Straße können sich zukünftig auch die Linienbusse bei langsamer Fahrweise begegnen, ohne die Spiegel einklappen zu müssen. Die neuen Absturzeinrichtungen verhindern gefährliche Unfälle durch ein Abkommen von der Fahrbahn und die Standsicherheit der Straßenböschung ist durch die Erneuerung der Straßenentwässerung dauerhaft gewährleistet. Diese zwingend notwendigen Verbesserungen hätte eine Sanierung nicht ermöglicht und war deshalb als Alternative von vorneherein ausgeschieden.

ce (Mit Material vom Staatlichen Bauamt Traunstein)

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