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Michael Grassl kündigt Öffnung für Mitte Mai an

Nach Unwetterschaden: Grünstein-Klettersteig vor Wiedereröffnung

Nach Unwetterschaden: Grünstein-Klettersteig vor Wiedereröffnung
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Ein Murenabgang im Juli vergangenen Jahres hatte die Zuwegung zum beliebten Klettersteig zerstört.

Der Klettersteig am Grünstein soll Mitte Mai offiziell wieder begehbar sein. „Wir haben alle Sicherungen übergeprüft, von unserer Seite gibt es grünes Licht”, sagt Michael Grassl, 1. Vorsitzender des SC Grünstein Klettersteig e.V. Die Gemeinde will bis Mai die Zuwegung umsetzen. Mit rund 12000 Begehungen pro Jahr zählt der Klettersteig in Schönau am Königssee zu den beliebtesten im bayerischen Raum. 

Schönau am Königssee - Prüfen, was defekt ist: Das war für die Vereinsmitglieder eine ambitionierte Aufgabe nach dem verheerenden Juli-Unwetter. Danach war unter den Verantwortlichen die Sorge groß, dass der unter Kletterern beliebte Grünstein-Steig auf lange Sicht hin zerstört sein könnte. Die Gemeinde hatte sich kurz nach dem Unwetter dazu entschieden, den Klettersteig zu sperren und die gesamte Beschilderung demontieren zu lassen.

Vor kurzem hat sich Michael Grassl auf den Weg gemacht, alle Sicherungen und Seile zu überprüfen. Die Absicht ist klar: Neue Saison, neues Kletterglück. Mit dabei waren Grassls Kletterpartner Sepp Bernegger und Uli Heimann, die ihn auf dem Steig und durch die Routen hindurch begleiteten. „Wir sind alles durchgegangen. Was defekt war, wurde ausgewechselt”, sagt der Vereinsvorsitzende. Viel kaputt gegangen ist im Klettersteig durch das Unwetter jedoch nicht. „Es gab zwar einige lockere Steine. Die haben wir entfernt. Ein paar Stifte im Fels wurden ebenso erneuert.”

Seit Monaten sehen Klettersteig-Freunde der offiziellen Eröffnung zuversichtlich entgegen. In Internet-Foren war seit längerem darüber orakelt worden, ob die Routen in dieser Saison überhaupt wieder geöffnet werden könnten. Der Grünstein-Klettersteig ist das sportliche Outdoor- Aushängeschild für die Gemeinde Schönau am Königssee. Besucher kommen von nah und fern. Die Einrichtung umfasst mehrere Varianten, darunter Isidorsteig, Räuberleiter, Hotelroute und Gipfelwand. Die Bandbreite der angebotenen Routen fällt unter die Schwierigkeitsgrade A bis E.

Michael Grassl sagt: „Auf die Räuberleiter muss man noch eine gewisse Zeit lang verzichten. Die Eröffnung dort kann erst später stattfinden.” Die anderen Varianten gelten als gewartet, gesichert und damit wieder begehbar. 400 Meter Wandhöhe umfasst der Klettersteig. Die maximale Klettersteiglänge beträgt 670 Meter.

Auch Schönau am Königssees Bürgermeister Hannes Rasp hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, seine Gemeinde wolle ab Frühjahr dieses Jahres tätig werden, um den Zustieg zum Klettersteig zu erneuern. Dieser war nach dem Juli-Starkregen vollständig zerstört worden. „Am 15. Mai soll es endlich so weit sein”, freut sich nun Michael Grassl.

kp

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