Feuerwehrhaus Königssee bekommt neuen Standort

Gutachten gibt Gemeinde grünes Licht für Neubau

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Noch muss die Feuerwehr Königssee mit wenig Platz auskommen. Das soll anders werden.
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Schönau am Königssee - Im Herbst 2019 soll es soweit sein, dann soll das neue Feuerwehrhaus für die Königsseer Feuerwehr gebaut werden. Für den Bauantrag hat der Gemeinderat jetzt grünes Licht gegeben.

Im März diesen Jahres hat die Gemeinde Schönau am Königssee ein Gutachten in Auftrag gegeben, ob das Grundstück neben dem bestehenden Feuerwehrhaus für eine Hangebauung geeignet wäre. Dafür gab es in der jüngsten Gemeinderatssitzung jetzt grünes Licht.

Gleichzeitig wurden die Pläne für das neue Haus vorgestellt. "Es wird auf alle Fälle größer", betont Geschäftsleiter Andreas Huber auf Nachfrage von BGLand24. "Die alten Garagen entsprechen nicht mehr den geforderten Standards." Die neue längere Fahrzeughalle bietet weiterhin Platz für drei Fahrzeuge. "Gerätetechnisch ist keine Erweiterung geplant", so Huber weiter. "Aber bei den bisher 90 aktiven Feuerwehrmännern stellen wir uns auf Zuwachs ein." Vor allem mit weiblichen Zuwachs wird geplant, deshalb gibt es künftig auch Umkleiden und Sanitäranlagen für Frauen.

Außerdem bekommt die Königsseer Feuerwehr einen kleinen Besprechungsraum, das Kommandatenbüro, eine Werkstatt, eine Schleuse mit Schlauchwaschmaschine, Lagerräume, einen Schulungsraum und eine Küche mit Aufenthaltsraum. Für die ausrückenden Floriansjünger soll es gegenüber dem Feuerwehrhaus einen Parkplatz mit 20 Stellplätzen geben. Vier gibt es rund um das Feuerwehrhaus.

Pulkdach oder Satteldach

Insgesamt plant der Architekt derzeit mit einem Kostenvolumen von 2,3 Millionen Euro. "Genauere Kostenschätzungen gibt es erst nach der Ausschreibung", bestätigt der Geschäftsleiter. "Dann können wir auch die entsprechenden Förderungen beantragen." Auf alle Fälle soll das neue Feuerwehrhaus an die Fernwärme angeschlossen werden.

Einzig das geplante schräg ansteigende Pulkdach sorgte für Diskussionen unter den Gemeinderäten. Sie einigten sich letztlich auf ein Satteldach. Somit konnten das Gremium einstimmig entscheiden, dass der Bauantrag so gestellt wird. "Wir rechnen im Frühjahr kommenden Jahres mit der Genehmigung", blickt Andreas Huber voraus. Im Herbst 2019 soll dann mit dem Bau begonnen werden.

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