Am Sonntag im Fernsehen

Geschichten und Mythen rund um den Königssee bei ServusTV

„Hoagascht: Seeschlachten und Klöppelfrauen – Wilde Winterseen“ läuft am Sonntag um viertel vor acht auf ServusTV.
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„Hoagascht: Seeschlachten und Klöppelfrauen – Wilde Winterseen“ läuft am Sonntag um viertel vor acht auf ServusTV.

Um den Königssee geht es am Sonntag um 19.45 Uhr bei Servus TV. In der Sendung „Hoagascht“ kommen regionale Persönlichkeiten zu Wort. Sie erzählen Geschichten aus der Region.

Königssee/Berchtesgadener Land – Der Königssee im südlichen Berchtesgadener Land spielt eine zentrale Rolle in der ServusTV-Sendung „Hoagascht“, die am kommenden Sonntag, 7. März um 19.45 Uhr, bei ServusTV ausgestrahlt wird. Die Sendung beschäftigt sich unter anderem mit den Geschichten und Mythen, die sich die Einheimischen am Königssee erzählen.

Zu Wort kommen einige regionale Protagonisten aus der Region Königssee, wie Schönaus Gemeindearchivar Erhard Moldan, sowie Bootsbaugeselle Andreas Angerer von der Königssee Schifffahrt. Königssee-Kapitän Florian Hallinger fährt mit ServusTV-Moderator Patrick Eisl auf den See und erzählt Anekdoten aus vergangener Zeit.

Vor einigen Jahren gab es beispielsweise einen brunftigen Hirsch am Königssee, der täglich zwischen der Halbinsel St. Bartholomä und Reitl durch den See geschwommen ist, um auf der anderen Seite seine Hirschkuh zu „besuchen“. Beinahe wäre es sogar zu einem Unfall gekommen, als ein Königssee-Kapitän den Hirsch im Wasser für einen Ast hielt, weil nur das Geweih aus dem See ragte. In letzter Sekunde konnte er sein Schiff um den Hirsch herummanövrieren. Bei dem Wildtier handelte es sich um den letzten Hirsch, der am Königssee gewildert worden ist.

Auch altes Handwerk wird in der Sendung thematisiert. Florian Hallinger erzählt vom Holzsturz am Königssee. Bis 1938 wurden Baumstämme an den steilen Berghängen am Königssee aufgestapelt. Nach dem Wegschlagen der stützenden Bäume stürzten die Stämme unter grollendem Lärm wie eine Lawine in den See. Dieses Spektakel lockte viele Schaulustige, darunter auch das bayerische Königshaus, wie Prinzregent Luitpold an den Königssee.

Andreas Angerer berichtet von seiner Ausbildung zum Bootsbaugesellen bei der Königsee Schifffahrt, die er erst vor Kurzem abgeschlossen hat. Was viele nicht wissen: bei der Königssee Schifffahrt werden die Boote auch instandgehalten sowie die Aufbauten auf die Stahlrümpfe selbst gebaut.

Erhard Moldan, Gemeindearchivar von Schönau am Königssee, kennt die strengen Winter, in denen der See zugefroren ist. In den letzten 135 Jahren ist der Königssee nur 12-Mal zum Betreten freigegeben worden. 1985 konnte der See das erste Mal mit Unimogs zum Schneeräumen befahren werden. Auch die Geschichte vom versunkenen VW-Käfer im Königsee im Januar 1964 berichtet Moldan den ServusTV-Zuschauern.

Für Bernhard Streitwieser, dem Regisseur der ServusTV-Sendung, war es eine besonders schöne Aufgabe, eine TV-Dokumentation aus seinem Heimatlandkreis gestalten zu dürfen. „Die Zuschauer bekommen nicht nur malerische und beeindruckende Bilder in ihr Wohnzimmer geliefert, sondern erfahren vor allem Geschichten, die vielleicht nicht einmal alle Einheimischen vom Königssee selbst kennen.“, sagt der Freilassinger Fernsehregisseur.

Ein weiterer Teil der Sendung erzählt Mythen und Sagen vom Wolfgangsee im Salzkammergut. Ausgestrahlt wird die Folge „Hoagascht: Seeschlachten und Klöppelfrauen – Wilde Winterseen“ am kommenden Sonntag, 7. März um 19.45 Uhr bei ServusTV Deutschland und Österreich.

Pressemitteilung von Bernhard Streitwieser

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