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Militärflugzeug in Ukraine abgestürzt: Tote und Verletzte

Militärflugzeug in Ukraine abgestürzt: Tote und Verletzte

Großeinsatz für Rettungskräfte bei Schönau

Nach stundenlanger Suchaktion: Urlauber taucht wohlbehalten in Hütte auf

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Schönau am Königssee - Am Mittwoch (8. Juli) waren zahlreiche Rettungskräfte in die Suche eines vermissten Urlaubers eingebunden. Schließlich konnte die Wirtin des Kärlingerhauses Entwarnung geben.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Am Mittwoch waren die Einsatzkräfte der Bergwacht und der Wasserwacht Berchtesgaden bei drei Einsätzen in Folge gefordert: Los gings am Mittag kurz nach 11.30 Uhr, als ein besorgter Wanderer seinen 67-jährigen Begleiter über Notruf als vermisst und vermutlich abgestürzt meldete. Die beiden Männer aus der Oberpfalz waren um 9 Uhr in der Früh von Salet über den Sagerecksteig in Richtung Funtensee losmarschiert und hatten sich dann unterwegs verloren, da sie unterschiedlich schnell waren und einer der beiden vorausgegangen war. Der Schnellere drehte dann in rund 1.300 Metern um und suchte den Steig 300 Höhenmeter abwärts bis zu der Stelle ab, wo sie sich getrennt hatten, wobei er auf aufsteigende Wanderer traf, die den Vermissten ebenfalls nicht gesehen hatten, weshalb er schließlich von einem Absturz ausging.

Die Besatzung des Pongauer Notarzthubschraubers „Martin 1“ startete mit zwei Berchtesgadener Bergrettern zu einem Suchflug und ließ sie dann im Bereich der verfallenen Sagereckalm aussteigen, um den aus der Luft wegen des dichten Bergwalds oft nur schlecht einsehbaren Steig abwärts abzusuchen. Der Heli brachte dann von Schneewinkl aus einen weiteren Bergretter mit umfangreicher Rettungsausrüstung und den Notarzt nach Salet. Der Bergretter und nachgeforderte Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht suchten den Ufer- und Almenbereich rund um Salet, den Weg zum Obersee und den unteren Bereich des Sagerecksteigs ab, konnten den Vermissten aber nicht finden.


Der Einsatzleiter ließ sämtliche Almen und Gaststätten abtelefonieren, um mögliche Hinweise auf den Vermissten zu sammeln und ließ die Verfügbarkeit eines Polizeihubschraubers zur Handy-Ortung abklären, da das Mobiltelefon des 67-Jährigen kein Netz hatte und nicht erreichbar war. Gegen 13.30 Uhr, gerade als „Martin 1“ wieder zu einem Suchflug starten wollte, meldete der Wirt des Kärlingerhauses, dass der 67-Jährige wohlbehalten bei ihm angekommen sei. Der Tourenpartner stieg weiter zum Funtensee auf, die Bergretter gingen nach Salet hinunter, um mit den Wasserwacht-Booten zurück zur Seelände zu fahren.

An der Anlegestelle brauchte dann gegen 14 Uhr eine 76-jährige Urlauberin aus Rheinland-Pfalz Hilfe, die nach einem Sturz mit einem vermutlich gebrochenem Arm und einer Fingerverletzung noch selbst bis zum See zurückgegangen war. Die BRK-Wasserwacht versorgte die Frau und fuhr sie mit dem Rettungsboot zur Seelände; von dort aus gings mit dem Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Während der beiden Einsätze am Königssee ereignete sich ein weiterer Unfall am Hohen Brett: Eine Bergsteigerin aus dem Tennengau war im Abstieg zwischen Jägerkreuz und Pfaffenkogel schwer gestürzt und hatte sich überschlagen, wobei sie sich sehr schmerzhaft an der Schulter verletzte. Die Frau war tapfer und wollte zunächst mit ihrem Begleiter noch selbst bis zum Stahlhaus absteigen und sich dann dort von der Bergwacht mit dem Auto abholen lassen. Als gegen 12.40 Uhr der Notruf eingegangen war, forderte der Einsatzleiter wegen der Schmerzen und des noch langen Abstiegs aber einen Heli an. „Christoph 14“ konnte mit einem Berchtesgadener Bergretter bei der Patientin landen, sie versorgen und dann zum Salzburger Unfallkrankenhaus fliegen.

Pressemitteilung BRK BGL

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