Ramsauer: "Bahnausbau hat hohen Stellenwert."

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Pressegespräch mit dem Landtagsabgeordneten Klaus Steiner, dem Bundeverkehrsminister Peter Ramsauer und dem Landtagsabgeordneten Roland Richter (v.r.) in Traunstein

Berchtesgaden - Ob Fern- oder Nahverkehr: Für den heimischen Wahlkreisabgeordneten und Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat der Bahnausbau in der gesamten Region einen hohen Stellenwert.

Wie der Traunwalchner in einem Pressegespräch erläuterte, müssten bereits rasch maßgebliche Schritte in die Wege geleitet werden, um dem anfallenden und künftigen Verkehrsaufkommen im Personen- wie im Güterverkehr gerecht zu werden.

Der weitere Ausbau des Schienenverkehrs sei gerade auch für die Entwicklung der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land enorm wichtig. Der Bahnlinie München-Mühldorf-Freilassing sprach der Verkehrsminister eine besondere Bedeutung zu, denn mit der Verwirklichung des Brennerbasistunnels würde der Zugverkehr auf den Strecken München-Rosenheim-Innsbruck und Salzburg-Rosenheim-Innsbruck schnell an seine Grenzen stoßen. Man müsse dort dringendst anpacken, erläuterte Peter Ramsauer und verwies auf den größeren Zusammenhang dieser Strecke.

Bei einem Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing besonders betroffene Gemeinden würden in ihren Belangen aber berücksichtigt, betonte der Minister. Die weitere Planung und den Ausbau werde er mit aller Energie vorantreiben. Er sei darüber mit Bahnchef Rüdiger Grube in direkten Gesprächen.

Hinsichtlich der noch nicht erfolgten Zulassung der Flirt-Züge der neuen Berchtesgadener Land-Bahn führte Peter Ramsauer aus, dass die Produktionsfirma seit März dieses Jahres wisse, dass noch Unterlagen fehlten und Dokumente nachgereicht werden müssten. Er habe mit dem Präsidenten des Eisenbahnbundesamtes dieser Tage telefoniert und versichert bekommen, dass man höchste Verantwortung für die Sicherheit der Fahrgäste habe und die ordnungsgemäße Abnahme im Sinne aller Beteiligten sei. „Die Produktionsfirma wusste laut Bundesamt seit März Bescheid“, wiederholte der Minister.

Pressemitteilung Büro Dr. Peter Ramsauer, MdB

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