Hubschrauber bei Bergrettung am Watzmann

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Ramsau - Am Dienstagvormittag kam ein Bergsteiger am Watzmann zu Sturz. Nach der Bergung konnte ihn der Rettungshubschrauber in das Klinikum Traunstein gefliegen.

Ein 42-jähriger Bergsteiger aus dem Chiemgau hat am Dienstagvormittag einen Bergunfall am Watzmann nach erster Einschätzung der Bergwacht glimpflich überstanden. Der Mann war im Einstieg zu einer Kletterroute an der Hocheck-Ostschulter im Watzmannkar beim Übergang vom Schneefeld zum Felsen rund zwei Meter tief abgestürzt, als ein Schneestück unter seinen Füßen wegbrach.

Sein Kletterpartner leistete Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab, woraufhin die Leitstelle Traunstein gegen 10 Uhr die Bergwacht Ramsau und den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ alarmierte. Der Pilot konnte im Watzmannkar in der Nähe der Unfallstelle landen. Notarzt und Bergwacht-Luftretter stiegen rund fünf Minuten lang zu Fuß zum Unfallort in 1.927 Metern Höhe auf und versorgten den Patienten, der danach im Luftrettungssack gesichert und mit einem 15 Meter langen Rettungstau direkt zum Tallandeplatz der Bergwacht Ramsau ausgeflogen wurde.

Der 42-Jährige wurde in einem Rettungswagen des Roten Kreuzes weiter versorgt und danach von der Besatzung von „Christoph 14“ zum Klinikum Traunstein geflogen. Der Mann hatte nach erster Einschätzung Glück im Unglück und war mit mittelschweren Brustkorbverletzungen davongekommen. Die Bergwacht Berchtesgaden brachte ihren Tankanhänger in die Ramsau, um den Rettungshubschrauber für den Rückflug nach Traunstein wieder aufzutanken.

Pressemitteilung BRK Berchtesgaden

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