Wasserkraft Hintersee: Information abgeschlossen

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Ramsau - Bei der gestrigen Sitzung hat der Ramsauer Gemeinderat die Information zum geplanten Wasserkraftwerk am Hintersee abgeschlossen und ein neues Kapitel aufgemacht.

"In der Sitzung am Dienstagabend ging es darum, das Thema Wasserkraft am Hintersee von der Information her abzuschließen", erklärte Geschäftsleiter Martin Willeitner im BGLand24-Interview. Die fast 60 Zuhörer erfuhren, dass die gesammelten Stellungnahmen ans Landratsamt weitergeleitet und dort geprüft werden. Im März rechnet Willeitner mit einem Erörterungstermin, zu dem alle diejenigen eingeladen werden, die eine Stellungnahme zu den Plänen am Zauberwald abgegeben haben. "Je nachdem wie dieser Erörterungstermin läuft, müssen die bisherigen Planungen angepasst werden oder eben nicht", so Willeitner.

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In Sachen Hintersee ist also jetzt das Landratsamt am Zug. Die Gemeinde dagegen hat schon ein neues Wasserkraftprojekt auf dem Tisch liegen. Der ehemalige Salzburger Bürgermeister Josef Reschen will an der Wimbachbrücke, an der Ausleitung nach der Nationalparkgrenze, das Gefälle nutzen und es über eine Druckleitung in Richtung Ramsauer Ache leiten, wo ein Turbinenhaus entstehen soll. "Der Gemeinderat steht der Wasserkraftnutzung grundsätzlich positiv gegenüber", sagte Willeitner am Mittwoch. Allerdings habe das Gremium in diesem Fall die Grobplanung lediglich zur Kenntnis genommen. "Erst wenn es eine genauere Planung gibt, können die Gemeinderäte auch eine konkrete Stellungnahme abgeben", so der Geschäftsleiter. Das sei aus seiner Sicht aber ein längerer Prozess.

cz

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