Skitourengeher im Ramsauer Forst gestürzt

Nach Oberschenkelbruch: Soldat von Watzman-Gugel ins Klinikum geflogen

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Christoph14 fliegt den Verletzten ins Klinikum Traunstein. 

Ramsauer Forst - Für einen 23-jährigen Skitourengeher wurde am Donnerstag, 30. Januar, eine eingeschneite Wurzel zum Verhängnis - Bergwacht Ramsau & Rettungshubschrauber Christoph14 flogen den Verletzten in das Traunsteiner Klinikum.

Der junge Soldat war mit seinen Tourenskiern zur Watzmann-Gugel (1.801 Meter) aufgestiegen. Bei der Abfahrt nach dem Steilstück offenbar an einer nur leicht eingeschneiten Wurzel hängengeblieben, gestürzt und auf einem quer liegenden Stamm geprallt, wobei er sich einen Oberschenkel brach. Seine Kameraden leisteten Erste Hilfe und setzten gegen 13.20 Uhr einen Notruf ab.


Die Leitstelle Traunstein alarmierte die Bergwacht Ramsau und den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“. Die Besatzung hatte Glück, dass der zum Teil starke Wind am Donnerstag eine Pause einlegte, weshalb der Notarzt im Schwebeflug an der Einsatzstelle aussteigen und den 23-Jährigen untersuchen und versorgen konnte. Die Bundeswehr, die bereits vor Ort war, hatte den Verletzten bereits in einer Universaltrage gelagert, die die Gruppe im Gelände dabeihatte. Zum besseren Abtransport flog „Christoph 14“ dann zwei Ramsauer Bergretter mit einem Luftrettungssack zur Unfallstelle und setzte sie über die Kufe ab. 

Die Einsatzkräfte lagerten den Patienten in den Luftrettungssack um und flogen ihn dann zusammen mit dem Arzt am 25-Meter-Rettungstau zum Ramsauer Tallandeplatz. Die Bergretter fuhren mit Tourenskiern ab. Der Heli brachte den jungen Mann zum Klinikum Traunstein. Der Einsatz dauerte bis 14.30 Uhr.

BRK Berchtesgaden/bw

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