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Acht Bergretter im Einsatz

Ramsauer (62) bricht bei Bindalm einfach zusammen – Bergwacht kann nur noch Tod feststellen

„Christoph 14“ nahm den Notarzt wieder mit der Winde auf und flog zurück nach Traunstein
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„Christoph 14“ nahm den Notarzt wieder mit der Winde auf und flog zurück nach Traunstein

Die Bergwacht Ramsau war am Dienstag (12. April) in der Hirschbichlstraße unterhalb der Bindalm im Einsatz. Ein 62-jähriger Ramsauer wurde von einem Radfahrer leblos aufgefunden, für den Mann kam jede Hilfe zu spät.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Ramsau – Am Dienstagnachmittag (12. April) ist ein kollabierter 62-jähriger Einheimischer auf der Hirschbichlstraße nordwestlich unterhalb der Bindalm leblos von einem Radfahrer gefunden worden und trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche nicht mehr aufgewacht. Der Notarzt des alarmierten Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ und die Bergwacht Ramsau konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen, der ebenfalls mit seinem Rad unterwegs, aber offensichtlich nicht gestürzt war.

Der Radfahrer hatte den Mann gefunden, den er kurz zuvor noch am Gasthaus Hirschbichl getroffen hatte und sofort mit Wiederbelebungsversuchen begonnen; ein weiterer Ersthelfer lief dann zum Gasthaus Hirschbichl, um einen Notruf abzusetzen, da am Einsatzort selbst kein Handy-Netz verfügbar war. Die Leitstelle Traunstein schickte gegen 13.50 Uhr die Bergwacht Ramsau, einen Rettungswagen des Berchtesgadener Roten Kreuzes und den Rettungshubschrauber los. „Christoph 14“ setzte den Notarzt an der Einsatzstelle ab, der aber nur noch den Tod des Einheimischen feststellen konnte.

Die Bergwacht fuhr zeitgleich über die Hirschbichlstraße an, kam aber wegen des Altschnees zunächst nur bis auf Höhe Mitterberg, ging von dort aus zu Fuß weiter und forderte für einen Pendel-Verkehr das All-Terrain-Vehicle (ATV), den Pinzgauer mit Schneeketten und zusätzliche Ausrüstung zum Abtransport nach. „Christoph 14“ nahm den Notarzt wieder mit der Winde auf und flog zurück nach Traunstein.

Ein bodengebundener Abtransport war wegen der für die Fahrzeuge kaum überwindbaren Altschneefelder nicht möglich, weshalb die Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß 5“ den von Bergwacht und Polizei gesicherten Verstorbenen mit der Winde aufnahm und zur Rettungswache in die Ramsau ausflog. Die Bergwacht tankte den Heli mit dem Kerosinanhänger wieder auf, der dann gleich weiter zu einem Einsatz der Bergwacht Berchtesgaden am Jenner musste, wo zwei erschöpfte und blockierte Wanderer nicht mehr absteigen konnten.

Acht Ramsauer Bergretter waren bis 18 Uhr im Einsatz. Vier Krisenberater des Kriseninterventionsdienstes (KID) der Bergwachten aus Anger, Bergen und Ramsau kümmerten sich um die betroffenen Angehörigen des Verstorbenen, der auch vielen der Bergretter bestens bekannt war.

Pressemitteilung des BRK Berchtesgadener Land

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