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Ramsau bei Berchtesgaden

Geld für Alpin-Ausrüstung der Bergwacht: Finanzspritze vom Gewinnsparverein der Sparda-Bank München

Michael Walch von der Sparda-Bank München hat die Spende an die Bergwacht übergeben.
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Michael Walch von der Sparda-Bank München hat die Spende an die Bergwacht übergeben.

Ramsau - Der Gewinnsparverein der Sparda-Bank München hat 1.000 Euro an die Bergwacht Ramsau gespendet, die damit ihre Alpin-Ausrüstung aufstocken will.

Die Meldung im Wortlaut

Im Namen des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank München e.V. hat Michael Walch von der Sparda-Bank München eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an die Bergwacht Ramsau übergeben, die damit Alpin-Ausrüstung wie Karabiner, Reepschnüre, Rücklaufsperren und Steigklemmen kaufen will, aktuell aber auch rund 80.000 Euro sammeln muss, um ihrem in die Jahre gekommenen Pinzgauer eine Jungfernkur zu verpassen und den Oldtimer auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.

Bereitschaftsleiter Thomas Meeß nahm den symbolischen Scheck dankbar an und erklärte dabei allgemein die Finanzierung: Die Bergwacht Ramsau ist mit vielen aufwendigen Rettungen überdurchschnittlich intensiv gefordert, finanziert mit den dabei erwirtschafteten Einsatzentgelten aber solidarisch den Betrieb anderer, weniger stark ausgelasteter bayerischen Bergrettungswachen mit, die zwar nur wenige Rettungen pro Jahr haben, aber aufgrund ihrer Lage dennoch unverzichtbar sind; so ist gewährleistet, dass flächendeckend überall im Notfall rasch Hilfe ankommt. „Für uns heißt das aber, dass wir jedes Jahr auch viele Spenden zur Deckung unserer Kosten sammeln müssen, um im Ernstfall gut und schnell helfen zu können!“, erklärt Meeß.

80.000 Euro für Pinzgauer-Jungfernkur benötigt

Dabei ist die Ramsau in vielerlei Hinsicht extremer als die meisten anderen Gebiete, was sich auch in den hohen Anforderungen an Retter und Ausrüstung widerspiegelt: „Wir haben sehr hohe, hochalpine und oft nur per Heli oder mit langem Zustieg erreichbare Berge wie den Watzmann, den Hochkalter und die Reiteralpe, wobei weite Abschnitte im so weit wie nur möglich naturbelassenen Nationalpark liegen und deshalb bewusst nicht über ausgebaute oder nicht mehr unterhaltende, alte Fahrwege zeitnah erreichbar sind.“

Trotzdem sind gerade zur Hochsaison in den Sommer- und Herbstmonaten sehr viele Menschen dort unterwegs, weshalb auch entsprechend viel passiert. Im Notfall kann jede Minute über Leben und Tod entscheiden, weshalb die Bergwacht Ramsau ein besonders geländegängiges und schmales Fahrzeug braucht, mit dem sie auch im sehr unebenen und steilen Gelände und durch enge Kurven gut und schnell vorankommt.

Der rund 30 Jahre alte Pinzgauer der Bereitschaft wurde immer gut gewartet und gepflegt und hat wertvolle Dienste bei unzähligen Rettungen geleistet, muss aber nun dringend komplett erneuert werden, damit er die Retter weiterhin zuverlässig und sicher an ihr Ziel und wieder nach Hause bringt. Ein vergleichbar leistungsfähiges Neu-Fahrzeug ist aktuell auf dem Markt in dieser Form nicht verfügbar, weshalb die Bergwacht rund 80.000 Euro für die geplante Jungfernkur in die Hand nehmen muss, was ein Vielfaches ihres Jahreshaushalts ausmacht und ihre finanziellen Möglichkeiten übersteigt.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz, KdöR - Kreisverband Berchtesgadener Land

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