Gemeinderat beschließt

Parken, Verkehrsführung und Co. - Neues Verkehrskonzept für Ramsau beauftragt

Gemeinde Ramsau mit Rathaus
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Die Gemeinde Ramsau hat ein neues Verkehrskonzept in Auftrag gegeben.

Ramsau - Der Gemeinderat beschloss einstimmig, ein neues Mobilitätskonzept für das Bergsteigerdorf erarbeiten zu lassen.

Das Thema Verkehr ist ein nicht enden wollender Dorn im Auge aller derer, die in touristisch ansprechenden Gegenden leben. Auch im Bergsteigerdorf Ramsau kann man davon ein Lied singen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung befasste man sich daher genau mit diesem Thema.


Wie Fritz Rasp, Kurdirektor der Gemeinde Ramsau, auf Nachfrage von BGLand24.de berichtet, wurde der Vorschlag, ein Mobilitätskonzept erarbeiten zu lassen, einstimmig angenommen. Der Auftrag wurde an die Firma Schlothauer und Wauer erteilt.

Der Arbeitskreis Mobilität wird mit ihnen ein nachhaltiges Verkehrskonzept erarbeiten. Eine Deadline gibt es nicht, aber Rasp geht davon aus, dass das Konzept bis etwa Ende 2022 stehen wird. Der Auftrag umfasst grob 35.000 Euro.


Besonders im Corona-Jahr 2020 haben sich dringende Mobilitätsfragen in den Alpenregionen gestellt, etwa nach Parkraum und Verkehrsführung. Doch auch außerhalb der Pandemie seien dies Themen, die es zu lösen gelte. Insbesondere soll das neue Konzept sich mit Parkraummanagement und der Reduzierung des Individualverkehrs im Gemeindebereich Ramsau auseinandersetzen. „Alleine ist es aber nicht zu schaffen“, betont Rasp. Denn der Verkehr finde ja nicht nur in Ramsau statt. Dennoch zeigt sich Rasp optimistisch: „Das wird sehr spannend. Aber wir gehen es offensiv an!“, betont er.

Das so erarbeitete Konzept solle dann auch als Grundlage für eine Teilnahme am Wettbewerb zum Mobilitätswandel 2035 sein, den das deutsche Umweltministerium veranstaltet. Alle vier bayerischen Bergsteigerdörfer werden daran teilnehmen.

jv

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