Kreisverkehr an B305 fertiggestellt

Es geht "rund" in der Ramsau

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Nach nur vier Tagen waren die Asphaltierungsarbeiten am neugebauten Kreisverkehr an der B305 in Ramsau abgeschlossen.
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Ramsau - Nach nur vier Tagen Vollsperre waren die Asphaltierungsarbeiten am neugebauten Kreisverkehr an der B305 abgeschlossen. Bereits am Freitagvormittag floss der Verkehr wieder wie gewohnt.

Nichts mehr ist zu sehen, von den Arbeiten, die in den vergangenen vier Tagen (26. bis 28. August) an der B305 in Ramsau stattgefunden haben. Lastwagen reihte sich da an Lastwagen, Teermaschine an Teermaschine, Walze an Walze. Jetzt sind auf der Straße nur noch die unterwegs, für die sie eigentlich fünf Tage gesperrt werden sollte, die Autos.

Kreisverkehr nach Vollsperrung freigegeben

Nach nur vier Tagen konnte die Firma LKS die Vollsperrung wieder aufheben. "Da können wir nur DANKE sagen", so Bürgermeister Herbert Gschoßmann. Auch Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein schloss sich dem Lob an: "Ihr habt wirklich tolle Arbeit geleistet." Und meint damit die Arbeiter um Tiefbaupolier Uwe Horstmann.

Herbert Gschoßmann, Sebastian Nohr (Ingenieurbüro Rupp), Martin Bambach, Andreas Rupp, Georg Schwab (LKS), Uwe Horstmann und Ramsaus Geschäftsleiter Martin Willeitner freuen sich über den neuen Kreisverkehr.

"In fünf Monaten Bauzeit gab es nicht eine Beschwerde", betont Gschoßmann. "Und ich habe mit einem üblen Sommer gerechnet." Dabei verursachten die Bauarbeiten kaum Stauungen, die Einheimischen und Touristen konnten ihre Ziele immer erreichen. Das ist tatsächlich der Planung von Ingenieur Andreas Rupp und seinem Team, sowie der Umsetzung durch die Firma LKS unter Leitung von Uwe Horstmann zu verdanken. "Ohne euer Engagement auch den Anliegern gegenüber hätten wir das nicht geschafft", ist sich Bambach sicher.

Vier Querungen, der Radweg und zwei Zufahrten fehlen

Mit der Freigabe des Kreisverkehrs ist allerdings erst Bauabschnitt eins abgeschlossen. "Wir müssen noch vier Querungen bauen, den Radweg und die beiden Zufahrten ins Wohn- beziehungsweise Gewerbegebiet", erklärt der Polier. Bis November, spätestens zum Winterbeginn, soll alles fertig sein, hoffen alle Beteiligten.

Die 1,3 Kilometer lange Baustelle kostet den Bund, den Freistaat und die Gemeinde insgesamt drei Millionen Euro. Wenn der endgültige Deckenbau ansteht, muss die Straße noch einmal komplett gesperrt werden. Das wird voraussichtlich im Oktober der Fall sein.

cz

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