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Mandat im Berchtesgadener Land niedergelegt

Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann scheidet Ende April aus dem Kreistag aus

Herbert Gschoßmann hört auf: nicht als Bürgermeister, aber als Mitglied des Kreistags, hier im Alpen Congress in Berchtesgaden.
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Herbert Gschoßmann hört auf: nicht als Bürgermeister, aber als Mitglied des Kreistags, hier im Alpen Congress in Berchtesgaden.

Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann will sein Mandat im Kreistag des Berchtesgadener Landes niederlegen. Die Nachricht kommt unverhofft. Landrat Bernhard Kern hatte das Ausscheiden in der jüngsten Kreistagssitzung bekannt gegeben. Gründe dafür nannte er zunächst nicht.

Ramsau bei Berchtesgaden/Berchtesgadener Land – „Ich weiß es auch erst seit kurzem”, sagte Kern. Anfang vergangener Woche hatte Ramsaus Bürgermeister Herbert Gschoßmann einen Brief an Landrat Kern und den Fraktionsleiter der CSU im Kreistag des Berchtesgadener Landes, den Bischofswieser Bürgermeister Thomas Weber, geschrieben. Der Brief liegt mittlerweile vor.

Zeitproblem ausschlaggebend

Darin kündigt er an, Ende April sein Mandat niederlegen zu wollen. „Der Grund liegt darin, dass es für mich immer schwieriger wird, die Zeit für dieses Mandat so aufzubringen, dass eine Ausübung möglich ist, wie ich es mir erwarte, wie es das Gremium erwartet und wie es letztlich der Bürger und Wähler erwarten darf”, schreibt der 63-Jährige.

Der gelernte Bankkaufmann ist seit 2006 Bürgermeister des ersten Bergsteigerdorfs in Deutschland. Seit Mai 2008 ist er Mitglied des Kreistages. Gschoßmann sagt, die Ausübung des Mandats nach seinen Vorstellungen sei ihm in der vergangenen Zeit nicht mehr möglich gewesen – daran werde sich in dieser Amtsperiode auch nichts mehr ändern.

Deshalb habe er sich für diesen Schritt entschieden. Auf Nachfrage sagt Gschoßmann, dass er weiterhin als Bürgermeister in Ramsau tätig sein werde. „Daran wird sich auch nichts ändern”, versicherte er. Gschoßmann übt sein Bürgermeisteramt ehrenamtlich aus und erhält dafür eine Aufwandsentschädigung. 

kp

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