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Unterhalb der Mordau-Alm

Ersthelfer und Bergwacht retten kollabiertem Radfahrer mit Herz-Kreislauf-Stillstand das Leben

Rettungshubschrauber unterstützt Bergwacht unterhalb der Mordau-Alm
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Der Rettungshubschrauber landete rund 50 Meter entfernt auf dem Forstweg und setzte Notarzt und Notfallsanitäter ab, die die weitere intensivmedizinische Versorgung des Mannes übernahmen, der kurz nach der Landung schon wieder einen eigenen Herzschlag hatte, aber noch beatmet werden musste.

Ersthelfer und Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau haben am Sonntagvormittag (22. August) einen kollabierten Radfahrer auf dem Weg vom Taubensee-Parkplatz zur Mordau-Alm im südlichen Lattengebirge erfolgreich wiederbelebt.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Ramsau/Forst Taubensee – Der 59-jährige Mountainbiker aus Niederbayern war mit zwei Begleitern bergauf unterwegs, als er gegen 11 Uhr oberhalb des Gatterls in der letzten Steigung zur Alm plötzlich Kreislaufprobleme bekam, eintrübte und schließlich bewusstlos ohne Kreislauf und Atmung zusammenbrach. Die beiden Begleiter erkannten sofort den Ernst der Lage, setzten einen Notruf ab und begannen mit Wiederbelegungsversuchen.

Die Leitstelle Traunstein schickte sofort den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und die Bergwacht Ramsau los, wobei ein direkt unterhalb am Taubensee wohnender Bergretter die Einsatzstelle direkt anfuhr und die Wiederbelebungsversuche fortsetzte. Wenige Minuten später erreichten weitere Bergretter mit dem Rettungsfahrzeug und einem Frühdefi den Patienten und konnten ihn so rasch defibrillieren.

Der Heli landete rund 50 Meter entfernt auf dem Forstweg und setzte Notarzt und Notfallsanitäter ab, die die weitere intensivmedizinische Versorgung des Mannes übernahmen, der kurz nach der Landung schon wieder einen eigenen Herzschlag hatte, aber noch beatmet werden musste. Weitere Bergretter trafen mit dem Einsatzleitfahrzeug und dem All-Terrain-Vehicle (ATV) ein und halfen dabei, den Mann in den Heli einzuladen, mit dem er dann zum Klinikum Traunstein geflogen wurde.

Insgesamt waren neun Bergretter bis 13.30 Uhr gefordert. Am 16. September 2018 hatte sich in unmittelbarer Nähe ein ähnlicher Notfall mit einem akut intern erkrankten und gestürzten Radfahrer ereignet, den damals der Mordauer Almbauer wiederbelebt und dadurch gerettet hatte.

Urlauberin stürzt am Steig vom Trischübel ins Wimbachgries auf den Kopf

Der Einsatz in der Mordau war noch nicht beendet, als kurz nach 12.30 Uhr ein Notruf wegen eines weiteren Notfalls am Steig zwischen dem Trischübel und dem Wimbachgries einging, wo eine 55-jährige Urlauberin aus Sachsen-Anhalt am Weg rund eine Dreiviertelstunde von der Hütte entfernt gestürzt war und sich am Kopf verletzt hatte.

„Christoph 14“ flog in die Ramsau zurück, nahm an der Wache zwei Bergretter auf, setzte sie per Winde an der Unfallstelle ab und nahm jeweils einen Retter mit der versorgten Patientin und mit dem Begleiter per Winde auf und flog sie ins Tal. Eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes brachte die Frau dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Komplizierte Fußverletzung im Watzmann-Südspitz-Abstieg

Am Samstagnachmittag (21. August) war im Watzmann-Südspitz-Abstieg in der Wand oberhalb des Goldbründls ein 37-jähriger Urlauber aus Sachsen gestolpert, wobei er sich kompliziert und schmerzhaft am Fuß verletzt hatte. Der Begleiter leistete Erste Hilfe und forderte Hilfe an. Als gegen 15.15 Uhr der Notruf einging, schickte die Leitstelle Traunstein aufgrund eines allgemein hohen Einsatzaufkommens in der Region neben der Ramsauer Bergwacht den Kitzbüheler Notarzthubschrauber „Christophorus 4“ los.

Die Heli-Besatzung versorgte den Patienten und flog ihn dann von der Einsatzstelle in rund 2300 Metern Höhe aus und danach zum Klinikum Traunstein. Sechs Ramsauer Bergretter klärten die Lage vor Ort ab und standen bis 17 Uhr zur Unterstützung bereit.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Berchtesgadener Land

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