"Elementare Vorteile" für Ramsau

Bauarbeiten im Bergsteigerdorf kommen sehr gut voran

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In Ramsau wird mit Hochdruck an einem Kreisverkehr, zwei Linksabbiegespuren und einem Geh- und Radweg gearbeitet.
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Ramsau - Seit zwei Monaten wird in Ramsau gebaut. Ein Kreisverkehr, zwei Linksabbiegespuren mit Querungshilfen und ein Geh- und Radweg bis zur Wimbachbrücke sollen bis Herbst fertig sein. Damit das gelingt, wird mit Hochdruck gearbeitet.

Bagger, Lastwagen, Warnbarken,... der Weg von Bischofswiesen in das Bergsteigerdorf Ramsau fordert seit zwei Monaten die Autofahrer. Ab der Wimbachbrücke wird gebaut. Mal ist die Straße ein bisschen nach rechts verlagert, mal ein bisschen nach links, teilweise gilt es direkt, die bestehende Straße zu umfahren. Dennoch gibt es bisher keine Beschwerden, zumindest beim Bürgermeister sind keine angekommen. "Im Gegenteil, wenn man sich mit den Bürger unterhält, fällt des Öfteren der Satz 'das läuft aber gut'", lobt Herbert Gschoßmann bei einem Ortstermin seine Mitbürger.

Herbert Gschoßmann freut sich darüber, dass die Bauarbeiten bisher so reibungslos verliefen.

Die Ramsauer freuen sich darauf, dass mit dem Kreisverkehr, der bei der Einfahrt zum Rathaus entsteht, endlich die gewünschte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h kommen wird. "Richtung Wachterl bis 20 Meter nach dem letzten Haus und in die andere Richtung bis 200 Meter nach der Einfahrt ins Reichlfeld wird Ortsgebiet", bestätigt Ingenieur Andreas Rupp. Das ist der eine "elementare Vorteil", den der Bürgermeister für seine Gemeinde sieht. "Auch die Abbiegespuren ins Reichlfeld und die Reschensiedlung sind zwingend erforderlich."

Einzig viele Leitungsverlegungen haben die Bauarbeiten ein bisschen verzögert. "Die Wasserleitungen mussten umfangreicher saniert werden, als erwartet", so Bauingenieur Rupp. "Dadurch waren anfangs keine Stützmauerarbeiten möglich." Durch einige Änderungen im Zeitplan sollten sich die Verzögerungen auf zwei bis drei Wochen beschränken. "Wir wollen in Kürze mit der Stützmauer gegenüber der Wimbachbrücke beginnen."

Verschiedene Baumaßnahmen greifen auf der 1,3 Kilometer langen Baustelle ineinander. Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein und Andreas Rupp sind mit dem bisherigen Verlauf zufrieden.

1,3 Kilometer ist die Ramsauer Baustelle lang. Von Anfang an hat die Gemeinde die Bürger über das, was auf sie zukommt informiert. Zuletzt wurden die Vermieter angeschrieben, bitte auf ihre Gäste einzuwirken, dass sie bei der Ortsdurchfahrt ein bisschen Geduld aufbringen müssen. Außerdem wurde bei dieser Gelegenheit schon einmal angefragt, wie sie sich denn die Gestaltung des Kreisverkehrs vorstellen könnten.

"Eine Mehrheit favorisiert die Blumenwiese mit einem kleinen, dezenten Hinweis auf die Gemeinde", bestätigt der Bürgermeister. "Die vorgeschlagenen Alternativen waren außerdem nur eine Blumenwiese oder eine Gestaltung mit einem größeren Objekt." Eine endgültige Entscheidung über die Gestaltung hat aber noch Zeit.

So soll der Kreisverkehr an der B305 in Ramsau aussehen.

Bisher sieht es danach aus, dass Mitte Juli für das Asphaltieren des Kreisverkehrs zum ersten Mal die Straße für eine Woche vollgesperrt wird. Im Herbst wäre dann der Rest der Baumaßnahme dran. Auch hier wird mit einer Woche Vollsperrung gerechnet.

cz

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