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Anton Palzer blickt zurück

Nach erstem Saisondrittel: „Bei der Tour of the Alps hat sich für mich ein Kreis geschlossen“

Prolog bei der Tour de Romandie
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Prolog bei der Tour de Romandie.

Ramsau - Ein krankheitsbedingter Ausfall bei der Baskenland-Rundfahrt, die Tour of the Alps in Heimatnähe und mit der Tour de Romandie ein erfolgreicher Abschluss des ersten Rennblocks. Toni Palzer blickt zurück auf ereignisreiche Wochen und ein starkes, erstes Drittel seiner Saison. 

Die Meldung im Wortlaut

Als nach der Katalonien-Rundfahrt die im Peloton grassierende Grippewelle auch vor Toni nicht halt gemacht hat, war schnell klar, dass für ihn statt Baskenland-Rundfahrt erst einmal Bettruhe auf dem Programm stehen würde. Die Zwangspause hatte nicht nur den Ausfall beim nächsten Renneinsatz zur Folge, sondern bedeutete auch einen Einschnitt im Formaufbau des BORA - hansgrohe Profis.

„Die Katalonien-Rundfahrt ist für das Team und für mich echt super gelaufen, aber auch dort gab es bereits einige Krankheitsfälle im Peloton und so hat es zwei Tage nach dem Rennen auch mich erwischt. Ein Test brachte dann Klarheit: Eine ganz klassische Influenza hat mich niedergestreckt. Ich musste acht Tage pausieren bevor ich dann im Athlete Performance Center von Red Bull voll durchgecheckt wurde und wieder mit dem Training starten durfte. Natürlich ist so eine Zwangspause nicht ideal und als Sportler lebt man immer in der Idealvorstellung, dass alles perfekt läuft. Schlussendlich aber hat mein Körper nach den harten Wochen zuvor vielleicht auch die Ruhe benötigt.“

Eine Woche im geregelten Training und schon ging es für Toni zur Tour of the Alps. Das fünftägige Etappenrennen zwischen Cles im Trentino und Lienz in Osttirol war im letzten Jahr der erste Auftritt des gebürtigen Ramsauers im Profiradsport - ein Kreis schließt sich. 

„Eine Woche konnte ich gut trainieren und wieder etwas in Schwung kommen vor der Tour of the Alps. Am Start der ersten Etappe musste ich schon ein wenig schmunzeln. Vor nur einem Jahr bin ich hier mein aller erstes Rennen gefahren. Was seither alles passiert ist kann ich nur schwer in Worte fassen, es ist unglaublich. Während der Rundfahrt hatte ich echt ein paar harte Tage - die Krankheitspause hat Kraft und vor allem Form gekostet.“ 

Toni Palzer blickt auf ein ereignisreiches erstes Saisondrittel zurück.

Aufwärtstrend und eine Premiere auf der vierten Etappe

„Im Laufe des Rennens ging es dann nicht nur jeden Tag irgendwo bergauf, auch für mich ging es bergauf. Die harten Tage zu Beginn der Rundfahrt scheinen meinen Motor ordentlich durchgeputzt zu haben und so gab es auf der vierten Etappe eine kleine Premiere in meinem Dasein als Berufsradfahrer. Erstmalig schaffte ich den Sprung in eine Ausreißergruppe! In die Gruppe des Tages zu kommen ist keineswegs ein Geschenk, dafür wird jeden Tag zu Beginn der Etappe hart gekämpft. Der Etappensieg meines Teamkollegen Lennard Kämna am Tag zuvor hat mich zusätzlich motiviert es einfach zu versuchen. Ein cooles Gefühl in der Spitzengruppe durch Lienz zu fahren, so nah der Heimat waren richtig viele Fans am Streckenrand. Am letzten Anstieg hinauf nach Kals am Großglockner wurden wir dann vom Hauptfeld gestellt, ich war trotzdem zufrieden und glücklich wie der Tag verlaufen ist. Die finale Etappe hat uns mit nasskaltem Regenwetter noch einmal einen harten Tag beschert. Wir haben als Team wieder super gearbeitet und unseren Kapitän Cian Uijtdebroeks sicher über die Ziellinie eskortiert.“

Nur ein Tag Zuhause musste reichen, um den Koffer erneut zu packen und in die Westschweiz zur Tour de Romandie zu reisen. Ein kurzer Prolog zum Auftakt, vier knackige Etappen und ein Bergzeitfahren zum Abschluss. Für BORA - hansgrohe war es mit zwei Etappensiegen und dem Gesamtsieg der Rundfahrt ein sehr erfolgreiches Rennen, bei dem auch Toni wieder einen wichtigen Teil zum Gesamterfolg beitragen konnte. 

„Die Rundfahrt war für uns als Team einfach genial. Zu Beginn hat sich Felix Großschartner nach für ihn sehr schwierigen Wochen den dritten Platz im Prolog geholt, dann ein Doppelsieg auf der schweren Bergetappe und zum Schluss der Sieg im Zeitfahren sowie der Gesamtsieg von Aleksandr Vlasov. Ich persönlich habe dort wieder sehr viel lernen können. Die ersten Etappen waren geprägt von kurzen, steilen Anstiegen, engen Straßen und einem nervösen Feld. Hier galt es ständig um eine gute Position zu kämpfen und unseren Kapitän bestmöglich aus brenzligen Situationen herauszuhalten. Wirklich positiv stimmt mich jetzt das abschließende Bergzeitfahren nach Villars nur Ollon, ein Ort an dem ich bereits als Skibergsteiger oft für Weltcups und eine WM war. Nach dem 16 Kilometer langen Zeitfahren überraschte ich mich selbst - und vielleicht auch meinen Trainer Heli - mit neuen Bestwerten bei meinen Leistungsdaten. Die Formkurve zeigt nach oben!“

Ausblick - Höhentrainingslager und neue Kraft durch die Abgeschiedenheit der Berge

Für Toni stehen nach dem ersten Saisondrittel jetzt einige Tage der Regeneration am Programm, bevor es für ihn in ein dreiwöchiges Höhentrainingslager geht. „Höhentraining ist für mich ein ganz wichtiger Bestandteil meiner Saisonplanung. Hier hole ich mir den Feinschliff und komme für die Highlights in meinem Kalender in Form. Zudem gibt mir die Ruhe in den Bergen auch wieder Kraft für stressige Rennwochen. Die Tour de Suisse (12. - 19. Juni) wird dann voraussichtlich der nächste Renneinsatz für mich sein.“ 

Pressemitteilung Anton Palzer - BORA hansgrohe

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