Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Tragischer Unfall

Mann aus Kreis Berchtesgadener Land beim Wandern in der Ramsau tödlich verunglückt

Die Bergwacht konnte dem Abgestürzten nur noch leblos bergen
+
Die Bergwacht konnte dem Abgestürzten nur noch leblos bergen
  • Felix Graf
    VonFelix Graf
    schließen

Tragisches Unglück in der Ramsau: Ein Mann aus dem Berchtesgadener Land ist beim Wandern am Donnerstag (9. September) tödlich verunglückt.

Update, 15.10 Uhr - Einsatzbericht der Bergwacht

Als gegen 18 Uhr der Notruf von der Grieshütte aus einging, da die Frau ihren Mann, der im Aufstieg vorausgegangen war, nicht am Gipfel finden konnte und er sich auch nicht zurückgemeldet hatte, klärten die Einsatzkräfte die genaue Lage vor Ort ab, wobei ziemlich sicher war, dass der Mann noch am Hirschwieskopf sein musste. Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers flog mit zwei Berchtesgadener Bergrettern den Steig über die Sigeretalm bis zum Gipfel ab, wo die Retter dann einen Eintrag des Vermissten im Buch fanden. Der Heli suchte anschließend mit zwei Ramsauer Bergrettern den Steig übers Trischübel ab und setzte die Retter dort ab, die von dort aus am Boden weitersuchten.

Tödlicher Bergunfall in der Ramsau

Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor © Bergwacht Ramsau
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor © Bergwacht Ramsau
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor © Bergwacht Ramsau
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor © Bergwacht Ramsau
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor © Bergwacht Ramsau
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor
Die Bergwacht fand den Abgestürzten nur noch leblos vor © Bergwacht Ramsau

Zwei weitere Ramsauer Bergretter fuhren mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) bis oberhalb der Grieshütte. Die Bergwacht Berchtesgaden suchte den Wandfuß des Hirschwieskopfs zur Sigeretalm per Drohne ab und fand den Mann dort abseits des Steigs in rund 1.860 Metern Höhe. Zwei Bergretter gingen zu Fuß zum Patienten und der Heli setzte den Notarzt per Winde ab, wobei die Einsatzkräfte nichts mehr für den Verstorbenen tun konnten.

Neun Ramsauer Bergretter waren bis 21 Uhr gefordert, wobei der Heli alle Einsatzkräfte noch im letzten Tageslicht ins Tal zurückflog. Die Bergwacht Berchtesgaden, ein Polizeibergführer und die Besatzung eines Polizeihubschraubers mussten den 82-Jährigen dann am Freitagvormittag bergen und ins Tal fliegen. Der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht kümmerte sich bereits während der Suche um die betroffenen Angehörigen.

Pressemitteilung BRK BGL - Andreas Angerer

Update, 14.31 Uhr - Pressebericht der Polizei

Mitteilung im Wortlaut

Am Nachmittag der Donnerstags (9. September) verunglückte ein 81-jähriger Einheimischer beim Abstieg vom Hirschwieskopf in Richtung Trischübel. Der Ortskundige, erfahrene Bergsteiger verließ aus nicht mehr genau nachvollziehbarer Ursache im oberen Teil des Abstieges den eigentlichen Steig in Richtung Tabakmannl, einem unbedeutenden, jedoch bezeichneten Vorgipfel südöstlich des Hirschwieskopfes. In der Folge verlor er oberhalb der dort steil abfallenden Wände wohl den Halt und stürzte etwa 100m über fast senkrechtes Felsgelände ab.

Die Ehefrau, die langsamer unterwegs war beendete die Tour am Trischübel und stieg zum für später vereinbarten Treffpunkt an der Wimbachgrieshütte ab. Ein Zeuge traf den Verunglückten noch gegen 14.30 Uhr am Gipfel, als der 81 jährige nach geraumer Zeit nicht an der Wimbachgrieshütte ankam, wurde die Polizei verständigt. Die Bergwacht Berchtesgaden wurde umgehend informiert und startete mit dem Rettungshubschrauber einen ersten Überflug, in der Folge wurden zwei Bergwachtmänner im Suchgebiet abgesetzt. Kurze Zeit später wurde der Verunglückte von einem Bergwachtmann mit der Drohne leblos in einer steilen Rinne liegend aufgefunden.

Die Bergung konnte aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit nicht mehr durchgeführt werden. Diese erfolgte heute Vormittag durch den Polizeihubschrauber Edelweiß 3 und zwei Männer der Bergwacht Berchtesgaden, ein Polizeibergführer nahm den Unfallhergang auf.  

Pressemitteilung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Erstmeldung - Mann beim Wandern tödlich verunglückt

Ramsau - Der Mann sei mit seiner Frau beim Aufstieg auf den Hirschwieskopf gewesen. Während der Wanderung sei der Mann vorausgegangen, so die Pressesprecherin des Polizeipräsidium Oberbayern Süd auf Anfrage von BGLand24.de. Als die Frau am Gipfel ankam, konnte sie ihren Mann nicht antreffen. Daraufhin alarmierte sie die Rettungskräfte.

Eine großen Suchaktion inklusive Einsatz einer Drohne gab die traurige Gewissheit: Der Mann konnte nur noch tot aufgefunden werden.

Nach ersten Ermittlungen zum Unfallhergang war der Mann aus dem Landkreis Berchtesgadener Land beim Abstieg verstorben.

Näheres ist über den Fall noch nicht bekannt.

*Weitere Informationen folgen*

Kommentare