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Königlicher Besuch in der Ramsau

Aufenthalt von Margrethe II. - „Eine ganz besonders große Ehre“ für das Hotel Rehlegg

Hannes Lichtmannegger mit seinem Kochlehrling Stefan Ober deckten ein kleines Buffet auf einem Schiff für die Königin.
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Hannes Lichtmannegger mit seinem Kochlehrling Stefan Ober deckten ein kleines Buffet auf einem Schiff für die Königin.

Auch eine Königin braucht mal eine Auszeit. Und so verbrachte die dänische Monarchin Margrethe II. im Anschluss an ihren offiziellen Staatsbesuch in Berlin und München das vergangene Wochenende in Bayerns Bergen. Für ihren Kurzurlaub hatte sie das Hotel Rehlegg in der Ramsau gewählt.

Meldung im Wortlaut

Berchtesgadener Land - Zwei Stockwerke des Hotelgebäudes waren für die Königin und ihr Gefolge reserviert, genauso wie ein separater Restaurantbereich. Security Personal hatte die gesamte Anlage schon Wochen zuvor unter die Lupe genommen. „Wir hatten vor einiger Zeit eine Mitarbeiterin der dänischen Botschaft in Berlin zu Gast bei uns im Haus. Ihr gefiel das Rehlegg wohl so gut, dass sie es dem Königshaus als Reiseziel vorschlug“, erzählt Hotelier Johannes Lichtmannegger. 

Seit weit über 100 Jahren ist das Hotel in Familienbesitz und in dieser Zeit wurden immer wieder Schauspieler und Prominente empfangen, für einige Ludwig Ganghofer Verfilmungen diente es Ende der 1930er Jahre sogar als Filmkulisse. Eine Königin oder einen König hatte man bis dato aber noch nie empfangen. „Wir waren zu absoluter Geheimhaltung verpflichtet und es war uns eine ganz besonders große Ehre“, so Johannes Lichtmannegger, der mit der königlichen Hoheit natürlich auch ins Gespräch kam.

„Ich hatte sie gefragt ob ihr Englisch lieber ist, aber sie spricht sehr gut Deutsch.“ Überhaupt sei die dänische Monarchin trotz allem Sicherheitsaufwand ein sehr unkomplizierter Gast gewesen, so Lichtmannegger. „Wir haben ihr natürlich die Ruhe gegeben, die sie sich gewünscht hat und ihr einen rundum erholsamen Aufenthalt ermöglicht.“

Dazu gehörte ein gemütlicher bayerischer Abend mit Spezialitäten vom Schwarzen Alpenschwein und ein Bootsausflug über den herbstlichen Königssee, für das ein komplettes Schiff der Seenflotte bereitstand. Auch hier übernahm Hannes Lichtmannegger mit seinem Kochlehrling Stefan Ober den Service und deckte ein kleines Buffet ein. Und am letzten Tag empfahl er der Königin noch einen Abstecher über die Rossfeld-Panoramastraße, die ihr über dem Nebel gelegen eine wundervolle Aussicht bescherte.  

Trotz des majestätischen Besuches samt großem Fuhrpark lief der Gästebetrieb im Rehlegg völlig normal weiter. Niemand hatte Margrethe II. erkannt, die als eine der unkonventionellsten Monarchinnen in Europa gilt. Die 81-Jährige ist studierte Juristin, archäologiebegeistert, hat Bücher übersetzt, malt und zeichnet. Einzig der Tochter eines Gästepaares kam die elegante Dame irgendwie bekannt vor. Sie durfte dann auch bei dem sehr emotionalen Abschied der Königin dabei sein.

Die hatte sich nämlich ausdrücklich gewünscht, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Rehleggs persönlich ihren Dank für den schönen Aufenthalt zum Ausdruck bringen zu dürfen. Dafür stand das gesamte Hotelteam Spalier, als Margrethe die Ramsau am Montagvormittag wieder verließ. „Das war ein beeindruckender Moment, von dem wir leider keine Bilder veröffentlichen dürfen, den wir aber alle wohl nie vergessen werden“, so Johannes Lichtmannegger.

Pressemitteilung des Hotel Rehlegg

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