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Schwieriger Einsatz in 2300 Metern Höhe

Bergwacht Ramsau und Christoph 14 retten Bergsteiger vom Hochkalter

Bergwacht Ramsau und Christoph 14 retten Bergsteiger vom Hochkalter
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 Rettungshubschraubers „Christoph 14“ mit zwei Ramsauer Bergrettern los und setzte sie per Winde bei den Verstiegenen ab.

Die Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Freitagmittag zwei junge, unverletzte Bergsteiger gerettet, die auf dem Weg vom Hochkalter hinab ins Ofental weiter der immer steiler werdenden und in einen Felsabbruch mündenden Abstiegsrinne gefolgt waren, obwohl die richtige Route bereits weiter oben aus der Rinne herausführt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Als gegen 10.20 der Notruf des 29-jährigen Mannes aus Oberbayern und der 24-jährigen Frau aus Sachsen einging, zog ein kurzes, aber heftiges Gewitter mit Starkregen vom Westen über die Berchtesgadener Berge, so dass zunächst niemand mit dem Heli nach den bisher nicht per Handy georteten Urlaubern suchen konnte.

Die Bergwacht Ramsau bereitete sich wegen des schlechten Wetters auf einen bodengebundenen Einsatz vor, wobei der Einsatzleiter im Telefonat mit dem Duo die vermutete Einsatzstelle in rund 2.300 Metern Höhe eingrenzen konnte. Wegen der schlechten Funkverbindung im Ofental und auf der Westseite des Hochkalters baute ein weiterer Bergretter im Klausbachtal ein mobiles Gateway auf.

Der Einsatzort am Hochkalter

Die nachgeforderte Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ flog nach dem Gewitter dann mit zwei Ramsauer Bergrettern los, setzte sie per Winde bei den Verstiegenen ab und holte in zwei Anflügen jeweils einen Retter und einen Verstiegenen per Winde ab und flog sie ins Tal. Die Bergwacht Ramsau holte den Kerosinanhänger aus Berchtesgaden und tankte den Heli wieder auf. Insgesamt acht Ramsauer Bergretter waren gute drei Stunden lang gefordert.

Akut intern erkrankte Frau am Watzmann

Bereits am 11. August gegen 21.40 Uhr meldeten Urlauber im Tal vermeintliche Lichtzeichen am Watzmann-Hocheck, wobei es sich nur um Bergsteiger mit Stirnlampen handelte. Am 10. August gegen 12.45 Uhr brauchte eine akut intern erkrankte und vermeintlich kurzzeitig bewusstlose ältere Wanderin zwischen Falzalm und Watzmannhaus notärztliche Hilfe. Die Bergwacht Ramsau fuhr sofort auf Kühroint, um den Einsatz von dort aus abzuwickelmn; die Besatzung des Pongauer Notarzthubschraubers „Martin 1“ versorgte die Patientin dann, flog sie aus und dann zur Klinik. Die Bergwacht war gute zwei Stunden lang unterwegs.

Pressemitteilung BRK Berchtesgaden

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