Frau und Rentner schwer bzw. mittelschwer verletzt

Radler stürzt Böschung zur Ache hinab - Polizei sucht flüchtigen Autofahrer

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76-jähriger Radfahrer stürzt über Böschung zur Ramsauer Ache ab und bleibt mittelschwer verletzt liegen: Nach der Erstversorgung durch den Notfallsanitäter brachten die Retter den verletzten Mann in der Gebirgstrage zum Rettungswagen.

Ramsau - Einsatzkräfte der Reichenhaller Bergwacht, der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ waren am frühen Montagabend für eine schwer verletzte 44-jährige Radfahrerin an den Schwarzbachalmen (Jettenberger Forst) auf der Ostseite der Reite Alpe im Einsatz. Am nächsten Morgen stürzte dann ein 76-jähriger Radfahrer aus dem südlichen Landkreis in der Ramsau auf Höhe des Feuerwehrhauses über die Böschung in Richtung der Ramsauer Ache ab und blieb dort verletzt liegen.

Update, 10.33 Uhr - Polizei sucht flüchtigen Autofahrer

Pressemitteilung der Polizei im Wortlaut: 


Am Dienstagmorgen gegen 8.30 Uhr war in der Ramsau auf Höhe der Feuerwehr ein 76-jähriger Radfahrer über die Böschung zur Ramsauer Ache abgestürzt und mittelschwer verletzt liegengeblieben (wir berichteten); Ersthelfer, die Bergwacht und die Feuerwehr Ramsau und das Berchtesgadener Rote Kreuz versorgten den Mann und brachten ihn per Gebirgstrage über die Böschung zur Straße. Die Berchtesgadener Polizei sucht nun Zeugen und nach einem flüchtigen unbekannten Autofahrer, der den Radler offenbar überholt hatte.

Der Radler und das Auto waren in Fahrtrichtung Berchtesgaden unterwegs, wobei der bisher unbekannte Autofahrer den Radler zwischen der Tankstelle Buchwinkler und dem Feuerwehrhaus überholte. Der Biker fuhr deshalb auf den Grünstreifen und kam ins Schlingern, stürzte die Böschung hinunter und blieb kurz vor der Ramsauer Ache liegen. Der Autofahrer blieb – so wie mehrere nachfolgende Autos – zunächst stehen und sah nach dem verletzten Fahrradfahrer. Während die hinzugekommenen Ersthelfer den Notruf absetzten und weitere Hilfe bei der Tankstelle holten, hielten es die Insassen des überholenden Pkws aber dann wohl nicht für notwendig, dass sie an der Unfallstelle bleiben; sie fuhren ohne Angabe ihrer Personalien einfach weiter.


Der Unfall wurde von der nahen Tankstelle aus beobachtet und über Notruf gemeldet. Ein Rettungssanitäter der BRK-Rettungswache Berchtesgaden kam als Ersthelfer an die Einsatzstelle und kümmerte sich mit weiteren Ersthelfern um den nach erster Einschätzung mittelschwer Verletzten, bis die Bergwacht (sieben Einsatzkräfte) und die Feuerwehr Ramsau (vier Einsatzkräfte) und die Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes eintrafen. Nach weiterer Versorgung durch den Notfallsanitäter brachten die Retter den Verunfallten in der Gebirgstrage zum Rettungswagen und lieferten ihn dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den Unfall auf. Zufälligerweise waren auch mehrere Soldaten der Bundeswehr vor Ort; sie übernahmen die Verkehrsregelung an der Unfallstelle. Wer sachdienliche Hinweise machen kann, soll sich unter der Telefonnummer +49 (0) 8652 9467-0 bei der Polizeiinspektion Berchtesgaden melden.

Pressemitteilung des Bayerischen Roten Kreuzes - Kreisverband Berchtesgadener Land

Erstmeldung:

Die Meldung im Wortlaut:

Die 44-jährige Urlauberin aus Mittelfranken war auf der alten Wachterlstraße in der Nähe der Schwarzbachbrücke mit dem Radl gestürzt und zunächst bewusstlos mit einer Kopfverletzung liegengeblieben. Die gegen 17.10 Uhr alarmierte Reichenhaller Bergwacht unterstützte die Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes und den Berchtesgadener Notarzt bei der Versorgung und beim Umlagern der Verletzten. 

44-Jährige bei Radunfall an der Schwarzbachbrücke schwer verletzt

Die Retter fuhren die Frau dann zur Alm und übergaben sie dort an die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“, die sie zum Klinikum Traunstein flog. Beamte der Reichenhaller Polizei nahmen den Unfall auf. Der Einsatz der sechs Bergretter dauerte bis kurz nach 18.30 Uhr – drei weitere Bergretter hatten gerade eine Übung vorbereitet und standen unterstützend für weitere Einsätze in Bereitschaft. Die Bergwacht brachte den unverletzten Begleiter der 44-Jährigen zu seinem Hotel nach Unken im Pinzgau zurück.

76-jähriger Radfahrer stürzt über Böschung zur Ramsauer Ache ab

Am Dienstagmorgen kurz nach 8.30 Uhr stürzte ein 76-jähriger Radfahrer aus dem südlichen Landkreis in der Ramsau auf Höhe des Feuerwehrhauses über die Böschung in Richtung der Ramsauer Ache ab und blieb dort verletzt liegen. Der Unfall wurde von der nahen Tankstelle aus beobachtet und über Notruf gemeldet. 

Ein Rettungssanitäter der BRK-Rettungswache Berchtesgaden kam als Ersthelfer an die Unfallstelle und kümmerte sich mit weiteren Ersthelfern um den nach erster Einschätzung mittelschwer Verletzten, bis die Bergwacht Ramsau und die Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes eintrafen. Nach weiterer Versorgung durch den Notfallsanitäter brachten die Retter den Verunfallten in der Gebirgstrage zum Rettungswagen und lieferten ihn dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall ein. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den Unfall auf.

Pressemeldung BRK Berchtesgadener Land

Pressemeldung der Polizei zum Unfall in der Ramsau im Wortlaut:

Am 21.07.2020 gegen 08:25 Uhr ereignete sich in Ramsau b. Berchtesgaden, zwischen Tankstelle Buchwinkler und Feuerwehrhaus, ein Verkehrsunfall zwischen einem einheimischen Radfahrer und einem noch unbekannten Pkw. Beide waren in Fahrtrichtung Berchtesgaden unterwegs. Der Radfahrer wurde von dem ihm folgenden Pkw überholt. Der Radfahrer fuhr auf den Grünstreifen und kam ins Schlingern, er stürzte infolge dessen die Böschung hinunter und blieb kurz vor der Ramsauer Ache liegen. Der überholende Pkw blieb, wie mehrerer nachfolgende Pkw, zunächst stehen und sah nach dem verletzten Fahrradfahrer. Während die hinzugekommenen Ersthelfer den Notruf absetzten und weitere Hilfe bei der Tankstelle holten, hielten es die Insassen des überholenden Pkws wohl nicht für notwendig, dass sie an der Unfallstelle verbleiben. Sie fuhren ohne der Angabe ihrer Personalien einfach weiter.

Aufgrund der steilen Böschung musste der Radfahrer von der Bergwacht Ramsau in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Ramsau geborgen werden. Der Fahrradfahrer kam anschließend schwerverletzt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Bad Reichenhall.

Vor Ort waren die Freiwillige Feuerwehr Ramsau mit vier Mann, die Bergwacht Ramsau mit sieben Mann und der Rettungsdienst. Zufälligerweise waren auch mehrere Soldaten der Bundeswehr vor Ort, sie übernahmen die Verkehrsregelung an der Unfallstelle.

Wer sachdienliche Hinweise machen kann, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion Berchtesgaden unter 08652/9467-0 zu melden.

Pressemeldung Polizei Berchtesgaden

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