Pfingstferien: Die freie Zeit für die Blutspende

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Landkreis - Der Blutspendedienst ruft alle Spender vor Beginn der Pfingstferien nochmals zum Blutspenden auf. Neue Termine sind bereits bekannt.

Die Pfingstferien lassen das Reisefieber in Bayern steigen. Viele regelmäßige Blutspender fahren in dieser Zeit in den Urlaub und stehen dann für die Blutspende vorrübergehend nicht zur Verfügung. „Bitte denken Sie daran, noch vor ihrer Urlaubsreise Blut zu spenden, denn gerade in dieser Zeit passieren viele Unfälle, bei denen Blutkonserven häufig die letzte Rettung sind“, sagt Eduard Schmid vom ehrenamtlichen Organisationsteam der BRK-Bereitschaften.

Als besonderen Service bietet der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) den kostenlosen Gesundheitscheck für regelmäßige Blutspender an. Dieser liefert hilfreiche Informationen zur Früherkennung von Herz-Kreislauferkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen oder Fettstoffwechselstörungen. Viele Krankheiten können durch frühzeitige Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitschecks schnell erkannt und behandelt oder sogar gänzlich verhindert werden. Blutspenden kann jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 68 Jahren. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des BRK-Blutspendedienstes möglich. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal pro Jahr Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Mitbringen sollen die Blutspender ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass; bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.

Weitere Infos zum kostenlosen Gesundheitscheck gibt es im Internet unter www.blutspendedienst.com und zwischen 7.30 und 18 Uhr unter der kostenfreien Telefon-Hotline +49 (0) 800 11 949 11. Die nächsten Möglichkeiten zur Blutspende im Landkreis sind am Mittwoch, den 8. Juni von 16.30 bis 20 Uhr in der Volksschule Piding, am Freitag, den 10. Juni von 16. bis 20 Uhr in der Schule Aufham, am Dienstag, den 21. Juni von 16 bis 20 Uhr im Rotkreuzhaus Freilassing, am Mittwoch, den 22. Juni von 16.30 bis 20 Uhr im Pfarrheim St. Stephanus in Surheim, am Dienstag, den 28. Juni von 16 bis 20 Uhr in der Grundschule Laufen und am Donnerstag, den 30. Juni von 15.30 bis 20 Uhr in der Aula der Volksschule Teisendorf.

349 Spender in Ainring und Bad Reichenhall

349 Blutspender beteiligten sich bei den letzten drei BRK-Blutspendeterminen in Ainring und Bad Reichenhall. Dabei konnten 322 Blutkonserven für schwer Kranke und Unfallverletzte gewonnen werden. 18 Erstspender haben sich für die humanitäre Aufgabe entschlossen. „Durch diese guten Ergebnisse wurden die durchschnittlichen Zwischenergebnisse des Vorjahres übertroffen“, freut sich Edi Schmid vom ehrenamtlichen Organisationsteam, der das gesamte Jahr über fleißig die Statistik führt. Die BRK-Bereitschaften von Ainring und Bad Reichenhall, die die Betreuung der fast 350 Blutspender übernommen hatten, waren über den Erfolg sehr erfreut.

152 Blutspender in Freilassing

152 Blutspender kamen zum letzten Blutspendetermin ins Rotkreuzhaus Freilassing, darunter zehn Erstspender, wobei der Blutspendedienst 141verwertbare Konserven mit nach München nehmen konnte, um sie nach Überprüfung an die Kliniken Bayerns weiterzuleiten. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres konnte das Ergebnis der beiden ersten Blutspendetermine in Freilassing sogar noch verbessert werden.

93 Blutspender in Saaldorf

Ein Spitzenergebnis erzielten die Blutspender beim letzten Termin in Saaldorf: Bei 93 erschienenen Spendern konnten 81 Konserven für schwerst Kranke und Unfallopfer zur Verfügung gestellt werden. Fünf Erstspender konnten als besondere Lebensretter neu registriert werden. „Dieses Ergebnis liegt über den Durchschnitt des letzten Jahres. Die Helferinnen und Helfer der Rotkreuzbereitschaft Freilassing haben sich über diese Erfolge sehr gefreut“, berichtet Edi Schmid vom ehrenamtlichen Organisationsteam.

Blut ist ein natürliches Medikament. Der Arzt kann nur dann eine Transfusion durchführen, wenn ihm geeignetes Spenderblut in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Künstlich herstellen lässt sich Blut noch nicht. Nach wie vor sind deshalb Kranke und Verletzte auf die Blutspenden ihrer gesunden Mitmenschen dringend angewiesen. Täglich werden in den Krankenhäusern Bayerns rund 2.500 Blutkonserven benötigt.

Pressemitteilung BRK BGL

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