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Parktickets: An Urlaubern verzweifelt

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Schönau - Schon zum zweiten Mal muss die Gemeinde heuer die Parkgebührenverordnung ändern: Die Touristen hätten das System wieder und wieder nicht kapiert. Dafür wird's nun auch teurer.

Erst im April wurde die Parkplatzgebührenverordnung zum letzten Mal geändert. Man wollte die Preisstaffelung vereinfachen und den Touristen am Königssee gleichzeitig einen Gefallen tun: "Die Leute haben das einfach nicht kapiert, das ist nur auf Unverständnis gestoßen", schüttelt Geschäftsleiter Andreas Huber den Kopf. Was lief da schief in der Schönau?

Zwei Optionen wurden den Autofahrern bisher angeboten: Entweder eine Stunde für einen Euro oder ein Tagesticket für fünf Euro. Dazu ein Hinweis am Automat: "Wir empfehlen ein Tagesticket für Touristen." Aber so leicht, wie man es sich in der Gemeindeverwaltung vorgestellt hat, ging es nicht: "Die meisten haben ein Stundenticket genommen und haben dann die Zeit unterschätzt, wie lang sie für ihren Ausflug brauchen - und sind dann mit allen möglichen Ausreden dahergekommen, wenn sie einen Strafzettel bekommen haben", so Huber. Ständig seien verärgerte Gäste in der Tourist-Info aufgetaucht und hätten sich beschwert.

Mehr Optionen, höhere Preise

Außerdem habe man die Urlauber mit der einfachen Staffelung wohl schlicht überfordert: "Da wurden dann oft zwei oder drei Euro hineingeschmissen, weil sie dachten: Wenn eine Stunde einen Euro kostet, werden drei Stunden drei Euro kosten." Doch dafür sind die Automaten am Königssee nicht ausgelegt.

Nach nur einem Monat entschied sich der Gemeinderat am Dienstag nun wieder um: Ab dem heutigen Donnerstag gibt es Parktickets für eine und drei Stunden sowie ein Tagesticket, für zwei, vier bzw. fünf Euro - mit Kurkarte gilt der halbe Preis. "Hoffentlich verstehen das die meisten jetzt und nehmen gleich ein Tagesticket", so Huber. Über die Parkgebühren selbst habe sich nie jemand beschwert, über die Strafzettel für 15 Euro dagegen schon.

xe

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