Ortstermin am Aschi

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Roland Richter, Thomas Weber, Bernhard Heitauer und Sebald König (v.l.) beim Ortstermin am Aschauer Weiher.

Bischofswiesen - Ortstermin an der Aschauerweiher Straße in Bischofswiesen. Heimische Politiker holten sich Informationen zum Ausbau aus erster Hand.

Der Ausbau der Staatsstraße 2100 im Bereich Aschauer Weiher der Gemeinde Bischofwiesen stand im Mittelpunkt eines Informationsgespräches, an dem neben dem Stimmkreisabgeordneten Roland Richter, MdL, der Leiter des Staatlichen Bauamtes Traunstein, Sebald König, der 2. Bürgermeister Bernhard Heitauer und der CSU-Ortsvorsitzender Thomas Weber teilnahmen.

Anhand des "Ausbauplanes für die Staatsstraßen in Bayern" erläuterte König die Staffelung der Baumaßnahmen in die Dringlichkeitsstufen 1, 1R und 2. Der Abschnitt Aschauer Weiher sei in der Dringlichkeitsstufe 1R als Planungsreserve bewertet und könnte somit beim Wegfall von Maßnahmen aus 1 in die höchste Dringlichkeitsstufe aufsteigen.

König zeigte sich erfreut, dass durch das intensive Engagement Richters für den Staatsstraßenbau überdurchschnittlich viele Projekte der Region in die obersten Dringlichkeitsstufen Aufnahme gefunden hätten, denn das Finanzvolumen zwischen den Ausbauwünschen und den realistischen Möglichkeiten bei der Anmeldung von über 660 Projekten für den Ausbauplan Staatsstraßen ist rund vierfach überzeichnet.

Im Bereich Aschauer Weiher gelte es, den Anforderungen an Funktion und Sicherheit in besonderer Verantwortung für die Landschaft gerecht zu werden. Heitauer und Weber zeigten sich dankbar für die fachliche und politische Unterstützung in der "schwierigen und problematischen" Situation. König empfahl einen "gewissen längeren Atem" bei der Klärung der anstehenden Fragen, etwa der Trassen von Rad- und Fußweg. Ein vorbereitender Grunderwerb durch die Gemeinde sei extrem hilfreich, sollte die Baumaßnahme von 1R auf 1 vorrücken können. Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt betonte jedoch die guten Voraussetzungen für das Projekt, weil es sich auf einen "überschaubaren" Bereich beschränke.

Pressemitteilung Roland Richter

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