Olympia am Königssee hat gute Chancen

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Sie will sich für die Bewerbung Münchens mit Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee um die Olympischen Winterspiele 2018 stark machen - Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will sich für die Münchner Olympia-Bewerbung 2018 stark machen.

Bei einem Mittagessen mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und potentiellen Sponsoren betonte die Kanzlerin am Dienstag Mittag, 2. Juni: "Wir glauben, dass wir für die Olympischen Winterspiele in der Region München extrem gute Chancen haben.“ Die Bundesregierung stehe hinter der Bewerbung. "Es ist eine Bewerbung von nationaler Bedeutung."

In der Wirtschaftskrise sei die Verpflichtung von Unternehmen allerdings noch schwieriger als sonst.

Das ist auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) klar. Trotzdem zeigte er sich nach dem Gespräch zuversichtlich, dass genug Sponsorengelder zusammenkommen. Außerdem  sagte er Bayerns Unterstützung zu.

Auf der Kunsteisbahn am Königssee sollen bei einem Zuschlag für München die Bob-, Rodel- und Skeletonbewerbe der Olympischen Winterspiele 2018 ausgetragen werden.

Auch der Bundestag werde noch vor Ende der Legislaturperiode seine Unterstützung zum Ausdruck bringen, kündigte Merkel an. Sie selbst wolle "mit Leidenschaft" dafür kämpfen, dass es am 6. Juli 2011 auf der 123. IOC-Session im südafrikanischen Durban ein "Ja" für München, Garmisch-Partenkirchen und Schönau am Königssee 2018 gibt.

Die bisherigen Konkurrenten sind das französische Annecy und Pyeongchang in Südkorea. Bis Oktober nimmt das Internationale Olympische Komitee (IOC) noch Bewerbungen entgegen.

Der Einladung der Bundeskanzlerin zum Mittagessen ins Kanzleramt waren unter anderem adidas-Chef Herbert Hainer, der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher sowie RWE-Chef Jürgen Großmann gefolgt.

Im Finanzierungskonzept für die Bewerbungsphase sind zehn Großsponsoren vorgesehen, die die veranschlagten Kosten von 30 Millionen Euro tragen sollen. Noch ist offiziell kein Sponsor gefunden, allerdings steht der Autokonzern BMW als erster Partner aus der Privatwirtschaft bereit.

Mehr dazu:

Olympia 2018: wichtiges Signal aus Berlin

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