Grundsteinlegung am Obersalzberg

Startschuss für Erweiterung des Dokumentationszentrums

Obersalzberg - Die bundesweit und international bedeutende Einrichtung zur Aufarbeitung der NS-Zeit wird umgebaut und um einen Neubau erweitert. Die Ausstellungsfläche wird damit auf 1.200 Quadratmeter vervierfacht.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil am Obersalzberg wird die Integration der Bunkeranlage in die Ausstellung über einen Rundgang. Das bestehende Dokumentationsgebäude soll zum Seminar- und Bildungszentrum umgebaut werden.

Die Dokumentation Obersalzberg ist weltweit eine der wenigen Dauerausstellungen, die sich mit allen wesentlichen Themen der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt. Trägerin der Dokumentation Obersalzberg ist die Berchtesgadener Landesstiftung. Die wissenschaftliche sowie museumsfachliche und museumspädagogische Betreuung liegt beim Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.

Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) lädt am Montag zur Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der Dokumentation Obersalzberg gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Berchtesgadener Landesstiftung, Landrat Georg Grabner, ein.

Dabei wird erstmals ein Modell der neuen Dauerausstellung enthüllt. Bei der Grundsteinlegung wird Prof. Dr. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, ein Grußwort sprechen. Der Freistaat Bayern investiert gut 21 Millionen Euro in den Erweiterungsbau für Dokumentation Obersalzberg.

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Rubriklistenbild: © picture alliance/Matthias Balk

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