Neuer Kanal beim „Haus der Berge“

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„Mindestens zwei Monate“ lang wird die Staatsstraße 2097 wegen Kanalerneuerungsmaßnahmen ab März 2012 in Höhe „Haus der Berge“ gesperrt.

Berchtesgaden - Ohne Einwände hat der Gemeinderat während seiner vergangenen Sitzung der Kanalerneuerung des Hauptsammlers Stanggaß im Bereich „Haus der Berge“ zugestimmt.

Der Hauptsammler ist der größte Kanal einer Abwasseranlage, der die Abwässer aus kleineren Nebensammlern aufnimmt und in Richtung Kläranlage weiterleitet. Eine viertel Million Euro wird der Markt Berchtesgaden im Frühjahr nächsten Jahres in das Projekt investieren.

Die Bauzeit schätzt Marktbaumeister Helmut Graßl optimistisch auf „mindestens zwei Monate.“ Während dieser Zeit wird die Staatsstraße 2097 auf 200 Metern Länge komplett gesperrt sein. „Notwendig“ sei es, so Graßl, den Kanalanschluss, aus der Stanggaß kommend, zu erweitern. Da das Staatliche Straßenbauamt die Staatsstraße sowieso neu gestalte, „können wir das in einem Zug umsetzen.“ Vom Kreisverkehr oberhalb des Gmundbergs bis zur Villa Kanzel, auf einer Länge von „etwa 200 Metern“, werden die Kanal- und Straßenerneuerungsarbeiten durchgeführt werden - nebst Gehsteig- und Vorplatz-Optimierungen beim „Haus der Berge“. „Wir können das dieses Mal alles innerhalb einer einzigen Maßnahme machen“, sagte Bürgermeister Franz Rasp. Sinn ergebe eine Umsetzung vor allem deshalb, weil „der komplette Straßenunterbau erneuert wird.“ Die Baustellenkoordination liege beim Staatlichen Straßenbauamt. Gemeinderat und zweiter Bürgermeister Karl Seiberl (Parteilose Gruppe) erkundigte sich, wann die Straßenbaumaßnahme angesetzt sei und bat darum, den Termin nicht in die Hauptferienzeiten zu legen. Der Markt Berchtesgaden habe in Sachen Baustellen und Verkehrsbehinderungen bereits ausreichend schlechte Erfahrungen gemacht. Helmut Graßl: „Im März kommenden Jahres geht es los.“ Mindestens zwei Monate werden die Arbeiten in Anspruch nehmen, „wir werden aber noch vor der Hauptsaison fertig“, so das Zugeständnis. Auch Bürgermeister Rasp versicherte, die Sache „kompakt“ halten zu wollen. Falls es im März aber noch schneie, müsse man die Baustelle eine entsprechende Zeit nach hinten verschieben.

kp

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