Tibet-Ausstellung in Berchtesgaden

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Der Potala-Palast in Tibet.

Berchtesgaden - Vom 20. August bis 30. November zeigt Annegret Gaffal aus Berchtesgaden Erinnerungen ihrer Reise von Kathmandu in Nepal zur tibetanischen Hauptstadt Lhasa.

Die neue Ausstellung mit dem Titel „Ruf vom Dach der Welt“ im Nationalpark-Haus am Franziskanerplatz ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Tibet galt als „größter Nationalpark der Welt“, ehe es von China zum verbotenen Land ausgerufen wurde. „Das Land ist rund zehnmal so groß ist wie die Bundesrepublik Deutschland und vereint zahlreiche landschaftliche Gegensätze“, verrät die Berchtesgadenerin Annegret Gaffal, Vorsitzende des „Eine Welt Kreises e.V“ in Berchtesgaden. Die Reise nach Asien hat unvergessliche Eindrücke hinterlassen, die die Fotografin gerne mit anderen teilen möchte. „Meine Bilder zeigen schneebedeckte Bergmassive, Schluchten, Wüsten und Steppen, Bambushaine und fruchtbares Ackerland im Brahmaputra-Tal. Diese Vielfalt macht Tibet zu einem der abwechslungsreichsten Länder der Erde“.

Ausgangspunkt der Reise von Annegret Gaffal war Kathmandu, die Hauptstadt Nepals. Nach Erreichen der tibetischen Grenze führte die Route über 1.000 Kilometer entlang des „Friendship-Highway“, einem alten Karawanenhandelsweg auf über 3.700 m Höhe. Auf einem der vielen, über 5.000 Meter hohen Pässe erreichte sie das Hochplateau Tingri, von wo sich der Kulturreisenden eine überwältigende Sicht auf den Mount Everest und die 8.000er Gebirgskette des Himalajas bot. Weiter ging es, vorbei an abgeschiedenen Dörfern, nach Shigatse, der zweitgrößten Stadt Tibets. Hier ist der Sitz des Panschen Lama, des zweithöchsten religiösen Oberhauptes der Tibeter. Im dortigen Staatskloster Tashilunpo leben heute 600 Mönche. Nächster Aufenthalt war Gyantse, eine alte Stadt mit der berühmten, begehbaren fünfstöckigen "Kumbum"-Stupa aus dem 13. Im fruchtbaren Brahmaputra-Tal besuchte Gaffal das Klosters Samye, das älteste Kloster Tibets. Ziel ihrer Reise war Lhasa, die Hauptstadt Tibets und Stadt des Dalai Lama. „Dort haben mich vor allem die Architektur der Staatsklöster, das Jokhang- Kloster und der Potala-Palast mit seinen zahlreichen Kunstwerken beeindruckt“, erinnert sich Annegret Gaffal.

Auf ihrer Reise begegnen Gaffal Extrembergsteiger, Pilger und Nomaden, die mit Yaks und Schafen in Zelten umherzogen. Die wettergegerbten Gesichter der Tibeter am Wegesrand bezeugten mit ihrem Strahlen eine tiefe Frömmigkeit. Annegret Gaffal wagte eine Reise in ein lange verschlossenes Land, deren Eindrücke sich in ihren Bildern widerspiegeln.

Die neue Ausstellung „Ruf vom Dach der Welt“ ist täglich von 9 bis 17 Uhr im Nationalpark-Haus in Berchtesgaden zu sehen, der Eintritt ist frei. Am Dienstag, 21. August um 19.30 Uhr wird die Ausstellung eröffnet, untermalt von Oberton-Musik mit Chris Amrhein.

Pressemitteilung Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

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