Nationalpark als hochkarätig bewertet

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Nationalparkleiter Michael Vogel hofft durch die Evaluierung auf bessere Werbung für die Nationalparke bundesweit.

Berchtesgaden - Wie steht es um die Qualität im Nationalpark Berchtesgaden? Eine Antwort auf diese Frage findet derzeit ein Fachkomitee vor Ort heraus!

Zehn Personen aus Naturschutz, Wissenschaft und von anderen Nationalparks haben sich am Donnerstag in Berchtesgaden ein Bild der Qualitätsstandarts im Nationalpark Berchtesgaden gemacht. Zuvor hat Nationalparkleiter Michael Vogel mit seinem Team einen Fragebogen ausgefüllt - freiwillig.

Die Evaluierung soll nämlich dazu dienen, den Ist-Zustand der 14 deutschen Nationalparks zu ermitteln und anhand eines Soll-Zustandes zu bewerten. Daraus soll kein Ranking entstehen, nur Handlungsempfehlungen. "Würden wir die verschiedenen deutschen Nationalparks in einem Ranking bewerten, würden wir Äpfel mit Fahrrädern vergleichen", erklärte Stefan Heiland von der Technischen Universität Berlin. Im Wattenmeer gebe es andere natürliche Voraussetzungen wie in den Alpen.

Das Evaluierungskomitee stellt im Laufe der kommenden Monate die Stärken und Schwächen des Nationalparks Berchtesgaden zusammen. Anschließend wird es Empfehlungen abgeben, die es dem Nationalpark ermöglichen, seine Arbeit zu optimieren. "Wenn der Park von außen bewertet wird, haben wir gegenüber unseres Dienstherren Arrgumente, was geändert werden müsste", begründet Vogel die freiwillige Evaluierung. Er rechnet in fünf Monaten mit greifbaren Ergebnissen.

red-bgl24/cz

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