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Berchtesgaden - Sie säumen derzeit die Straßen Berchtesgadens. Zehn große Schneeblöcke - teilweise eingehüllt, teilweise bereits enthüllt. Doch was passiert damit?

Eine Frage, die sich so mancher Berchtesgadener in den vergangenen Tagen wohl gestellt hat, als er an diesen Blöcken vorbeigefahren ist. BGLand24 hat mit Sarah Hempel jemand gefunden, der Licht ins Dunkel bringen kann.

"Wir bauen Schneeskulpturen für die Bob- und Skeleton-WM", erzählt die Schnitzschülerin. Zusammen mit ihrem Klassenkameraden Hannes Riesche und ihrem Klassenlehrer Hans Stellner hat sie die erste Figur bereits fertiggestellt. "Es sind rein Figuren aus dem Bereich Bob und Skeleton." Zuerst modeliert, dann in Gips gegossen und dann aus dem Schnee gehauen. Hört sich einfach an.

Schneeskulpturen in Berchtesgaden

"Der Unterschied von Schnee und Holz liegt klar auf der Hand", lacht Sarah. "Schnee bearbeiten geht schneller, man arbeitet mit größeren Werkzeugen und kann größere Figuren entstehen lassen." Die erste Figur - ein Skeletoni im Eiskanal - ist fertig, nach nur vier Tagen. "Insgesamt sind es zehn Stück, die in Berchtesgaden und am Königssee entstehen", berichtet Sarah. "Die anderen werden in zwei Wochen gestaltet."

Dann arbeiten drei bis vier Schnitzschüler an einer Skulptur, die die Zuschauer der WM durch Berchtesgaden führen sollen. Ob Sarahs Skeletoni am Weihnachtsschützenplatz dann noch steht, wird sich zeigen. "Momentan ist es ja leider ein bisschen warm geworden, der Schnee fängt an zu bröseln, aber mal schauen wie lange sie steht."

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © cz

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