„Benzingeruch“ aus der Wasserleitung in MArktschellenberg

Wasserproben aus Zollhäuslbrunnen ausgewertet: Gesundheitsamt gibt Entwarnung

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Marktschellenberg - Am 17. November wurden die Bürger Marktschellenbergs von Gemeindemitarbeitern informiert, dass das Wasser der Zollquelle nicht als Trinkwasser benutzt werden sollte. Das Gesundheitsamt konnte nun Entwarnung geben. 

Weil in einem Haushalt der Gemeinde am 17. November „Benzingeruch“ aus der Wasserleitung festgestellt wurde, warnte die Gemeinde davor, das Wasser aus der Zollhäuslbrunnenquelle als Trinkwasser zu benutzen.

"Nach derzeitigem Stand wurde im Rahmen der geplanten Hochbehältersanierung ein mit einem Verbrennermotor betriebenes Aggregat in die Nähe des Trinkwasserbehälters abgestellt ohne dass es zum Auslaufen von Treib- oder Schmierstoffen gekommen sei und auch kein direkter Kontakt mit dem Wasser auftrat", hieß es es aus dem Landratsamt.

Da aber auch eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit zunächst nicht auszuschließen war, wurde nach Rücksprache mit der Rufbereitschaft des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eine sofortige Nutzungseinschränkung hinsichtlich Verzehr und Gebrauch zur Körperpflege ausgesprochen und die Verbraucher vom Betreiber der Wasserversorgung darüber informiert. 

Seit Mittwoch, 28. November, liegen dem Gesundheitsamt die Wasserproben aus dem Zollhäuslbrunnen vor. Wie Andreas Bratzdrum, Pressesprecher des Landratsamtes Berchtesgadener Land, gegenüber BGLand24.de erklärte, seien die "einzelnen Werte aller Proben in Ordnung". Es bestehe demnach keine Gefährdung der menschlichen Gesundheit. 
Es liege nun an dem Betreiber der Zollhäuslquelle die betroffenen Haushalte dementsprechend zu informieren. 

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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