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Sind die WMs 2018 und 2022 gekauft worden? FIFA veröffentlicht „Garcia-Bericht“

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Traunsteiner (28) von Berchtesgadener Hochthron gerettet

Heli muss in Dunkelheit bis auf drei Meter an Wand heranfliegen

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Marktschellenberg - Ein 28-jähriger Mann aus dem Landkreis Traunstein verdankt sein Leben wohl dem perfekten Können des Piloten von Rettungshubschrauber "Christoph 14" und der Bergwacht Marktschellenberg.

Der junge Mann war laut einem Bericht der Presseagentur Aktivnews am Sonntagvormittag zu einer Winterbegehung des Marktschellenberger Klettersteiges durch den Berchtesgadener Hochthron aufgebrochen. Bestens ausgerüstet war er aufgestiegen, doch durch die warmen Bedingungen kam er in den großen Schneemassen nur schleppend voran und als er um 18 Uhr immer noch nicht den Klettersteig fertig durchstiegen hatte und es bereits dunkel wurde, er selbst schon fror und seine Kräfte zur neige gingen, setzte er einen Notruf ab. 

Der Traunsteiner hatte es laut Aktivnews bis zum Wandbruch geschafft. Jedoch hätte er sich von dort aus noch das letzte Drittel des Klettersteiges hoch kämpfen und dann eine über vier Meter hohe Schneewechte durch graben müssen, um an den Gipfel zu gelangen. Von dort aus wäre dann noch ein dreistündiger lawinengefährdeter Abstieg erforderlich gewesen.

Nach dem Notruf alarmierte die Leitstelle sofort den Notarzthubschrauber Christoph 14 aus Traunstein, der schon um 18.15 Uhr einen Erkundungsflug um den Einsatzort machen konnte. Im Tal machte sich gleichzeitig ein Luftretter einsatzbereit und wurde in völliger Dunkelheit in die Wand geflogen. Gleichzeitig wurde die freiwillige Feuerwehr Marktschellenberg verständigt, die den Landeplatz für den Hubschrauber ausleuchten musste, um so eine sichere Landung zu gewährleisten.

Spektakulär und hoch professionell flog der Pilot den Bergretter in die Wand, um den Bergsteiger zu retten. Bis auf drei Meter musste der Pilot mit den Rotoren an die Felswand heranfliegen, um den Bergretter direkt beim im Not befindlichen Traunsteiner absetzen zu können. Dieser ließ sich schnell vom Luftretter an das Bergetau nehmen und wurde dann rasch ausgeflogen.

Der Mann wurde ins Tal gebracht und damit laut Aktivnews vor dem sicheren Kältetod bewahrt. Denn in der Nacht wird es dort extrem kalt und bei einer Rettung zu Fuß wären die Retter wohl nicht vor den Morgenstunden bei ihm gewesen.

Aktivnews

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