Winter hat Almbachklamm zugesetzt

Marktschellenberg muss erneut in Ausflugsziel investieren

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Der Winter hat den Wegen, Seilen und Geländern in der Almbachklamm stark zugesetzt. Sie muss erst instand gesetzt werden, bevor sie eröffnet werden kann.
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Marktschellenberg - Von Juni 2013 bis Sommer 2016 war die Almbachklamm eine Baustelle. 2017 musste erneut einiges in Stand gesetzt werden. Jetzt fordert der schneereiche Winter seinen Tribut und die Gemeinde muss einen sechsstelligen Betrag in die Hand nehmen.

Zahlreiche Brücken wurden in der Zeit von Juni 2013 bis Sommer 2016 neugebaut oder ersetzt. Der Weg durch die Almbachklamm war nach dem Hochwasser 2013 nicht mehr passierbar. Auch 2017 wurde einiges in dem beliebten Ausflugsziel instand gesetzt.

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Zwei Jahre später muss die Gemeinde Marktschellenberg wieder eine sechsstellige Summe in die Hand nehmen, um die Almbachklamm begehbar zu machen. "Der schneereiche Winter hat dort einen ziemlichen Schaden angerichtete", bestätigte Geschäftsleiter Michael Ernst auf Nachfrage von BGLand24. "Wir rechnen mit 150.000 bis 200.000 Euro Schaden."

Die Vorbereitung zur Vergabe der nötigen Bauarbeiten läuft bereits. In der Gemeinderatssitzung am 1. April sollen die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden, damit die Sanierung beginnen kann. "Wir gehen derzeit von mindestens sechs Wochen Bauzeit aus", so Ernst. "Wenn es gut geht."

Die Almbachklamm als beliebtes Ausflugsziel wird demnach nicht vor Ende Mai für Besucher geöffnet werden können.

cz

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