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Marktschellenberg hat Bundeswehr angefordert

"Die Schneemengen werden immer massiver"

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Die Größe der Lawine zeigt, wie viel Schnee auf den Bergen liegt.

Marktschellenberg - Großes Glück hatten die Marktschellenberger als am Mittwoch eine Lawine vom Ettenberg auf die Alte Berchtesgadener Straße abging, es wurden weder Menschen noch Autos verschüttet. Durch die weiter andauernden Schneefälle kriegt die Gemeinde allerdings Probleme, sie hat Unterstützung angefordert.

"Es rührt sich genug", sagt Geschäftsleiter Michael Ernst mit einem Schmunzeln im Gespräch mit BGLand24. Er hat seinen Humor nicht verloren, obwohl in den letzten Tagen so einiges los war in der kleinen Gemeinde. Zuerst musste die Ettenberger Straße gesperrt werden, die Schule fiel aus, dann kam die Lawine.

Viele Teile der Alten Berchtesgadener Straße wurden meterhoch verschüttet. Mehrere Stunden suchten Bergretter mit Lawinensuchhunden und Mitarbeiter der Gemeinde nach möglicherweise verschütteten Personen. Auch Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr, und Technischem Hilfswerk waren im Einsatz. Die Hunde schlugen nicht an und auch als Radlader die Straße von den Schneemassen befreiten, wurden keine verschütteten Personen oder Autos gefunden.

Keiner weiß, ob sich der Lawinenabgang von Mittwochmittag wiederholen könnte.

Gott sei dank.

Die Lawinensuchhunde schlugen nicht an und gaben somit Entwarnung, keine Menschen unter den Schneemassen.

Dennoch bleibt die Straße bis auf weiteres gesperrt. "Da traut sich im Moment keiner rauf, wer weiß, ob noch was nachkommt", so Michael Ernst. "Sobald sich die Lage beruhigt hat, werden wir beginnen, die Schneemassen wegzuräumen." Derzeit geht er von Montag oder Dienstag aus. So lange wird auch sicher keiner die Lage sondieren, wie lawinengefährlich es am Ettenberg ist.

Die Lawine ist aber nicht das einzige Problem des Geschäftsleiters: "Die Schneemengen werden immer massiver, unsere Straßen immer schmäler." Noch könne man die Zufahrt beispielsweise in die Scheffau halten, aber wenn es nicht aufhört zu schneien, werde es schwierig.

Nicht nur deswegen hat die Gemeinde zur Unterstützung die Bundeswehr angefordert. "Nach aktuellem Stand werden wir morgen Hilfe bekommen", freut sich Ernst. Die Soldaten sollen dann beim Abschaufeln von Dächern helfen und den Transport auf den Ettenberg sicher stellen. Dort ist die Straße gesperrt und so können die Anwohner mit Lebensmitteln und anderen nötigen Dingen versorgt werden.

cz

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