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Wie viel darf ein Bürgermeister verdienen?

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Martkschellenbergs Bürgermeister Franz Halmich (FWG).

Marktschellenberg - Bis an die Grenze des Erlaubten: Im Marktschellenberger Gemeinderat stand auch das Salär des Bürgermeisters zur Debatte - verdient Franz Halmich zu viel?

"Wir geben 100 Prozent mehr aus für den Bürgermeister als noch vor zehn Jahren" - Gemeinderat Michael Köhler brannte das Thema im Rahmen der Haushaltsdebatte unter den Nägeln: Wie viel soll ein Bürgermeister verdienen? Laut Marktschellenberger CSU liegt Franz Halmich (FWG) ohnehin schon "fast an der Höchstgrenze". Stimmt's?

Kämmerer Wolfgang Dopke klärt gegenüber BGLand24.de auf: "2012 wurden die Bandbreiten für die Aufwandsentschädigungen von Bürgermeistern allgemein deutlich erhöht - auch, um leichter Bürgermeister finden zu können. Das lehnt sich an die Tarife der Kommunalbediensteten an", so Dopke. In einem gewissen Rahmen kann jede Gemeinde letztlich selbst entscheiden, wie viel ihr die Arbeit des Ortsvorstehers Wert ist.

Halmich an der Obergrenze

"Zwischen 2600 und 4022 Euro darf die Aufwandsentschädigung für einen Bürgermeister in Gemeinden bis 3000 Einwohnern betragen", weiß Marktschellenbergs Kämmerer. Und tatsächlich: Mit 3900 Euro ist das Salär von Franz Halmich an der Obergrenze. Halmich entschied aber nicht selbst, sondern der Marktgemeinderat in seiner konstituierenden Sitzung nach den letzten Kommunalwahlen 2014.

Kämmerer Dopke gibt auch zu: Halmichs Vorgänger Stefan Sunkler erhielt noch wesentlich weniger - 2464 Euro. Darüber hinaus macht Halmich seinen Bürgermeister-Job "nur" ehrenamtlich, ist hauptberuflich in der EDV-Abteilung des Landratsamtes beschäftigt. Doch der Einwand von Kämmerer Dopke mag durchaus berechtigt sein: Ein hohes Bürgermeistergehalt, um den Posten leichter besetzen zu können. Es gibt viele Gemeinden, Beispiel Bad Endorf, die ihren Ortsvorsteher schon per Zeitungsannonce suchen mussten.

xe

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