BRK BGL-Einsatz in Marktschellenberg am Pfingstsonntag

Altöttinger stürzt am Untersberg über 35 Meter ab und verletzt sich dabei schwer

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BRK BGL-Einsatz in Marktschellenberg am Pfingstsonntag

Marktschellenberg - Am Pfingstsonntag rückte das BRK BGL zu einem Rettungseinsatz aus:

Pressemeldung im Wortlaut:

Am Nachmittag des Pfingstsonntag (9. Juni) ist gegen 13.30 Uhr am Untersberg unterhalb des Mittagsloch ein 46-jähriger Mann abgestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Zusammen mit seiner Begleiterin war der Mann aus dem Landkreis Altötting ursprünglich unterwegs zum Einstieg der Klettertour "Anfängerfreuden", wobei sich beide beim Zustieg verstiegen haben und vom eigentlichen Weg unterhalb des Mittagsloch abgekommen sind

Dabei ist der Mann circa 35 Meter über schneebedecktes und steiniges Gelände abgestützt und hat sich dabei schwer verletzt. Seine Begleiterin eilte ihm umgehend zu Hilfe und setzte bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab. Diese schickte sofort die Bergwacht Marktschellenberg und den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ los. 

Einsatz für das BRK BGL in Marktschellenberg 

Nach einem Überflug konnte die Hubschrauberbesatzung die Einsatzstelle rasch finden, anschließend kurz am Tallandeplatz in Marktschellenberg zwischenlanden um dort das sieben Meter Rettungstau an den Hubschrauber zu montieren und damit einen Notfallsanitäter der Bergwacht sowie die Notärztin zur Einsatzstelle zu fliegen. Während der medizinischen Erstversorgung am Berg, versetze die Mannschaft den Tallandeplatz von Marktschellenberg zum höhergelegenen Landeplatz am Ettenberger Roßboden. 

Parallel dazu wurde vom Schellenberger Einsatzleiter die benachbarte Bergwacht Berchtesgaden mit dem Tankanhänger nachalarmiert, um den Hubschrauber vom Landeplatz Maria Gern aus betanken zu können. Eine angeforderte Rettungswagenbesatzung vom Reichenhaller Roten Kreuz stand dort ebenfalls bereit, um den Schwerverletzten weiter intensivmedizinisch versorgen zu können, bevor man ihn dann mit dem Hubschrauber zum Klinikum Traunstein flog. 

Seine unverletzte Begleiterin wurde zusammen mit dem Notfallsanitäter vom Berg ins Tal geflogen und konnte selbstständig mit ihrem Auto nach Traunstein fahren. Insgesamt waren neun Bergretter der beiden Bergbereitschaften zweieinhalb Stunden im Einsatz.

Pressemeldung BRK BGL

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