Bergsteiger am Untersberg in Not

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Marktschellenberg - Die Bergwacht Marktschellenberg und die Besatzung eines SAR-Hubschraubers der Bundeswehr haben am Samstagabend vier Bergsteiger vom Untersberg gerettet.

Die Bergwacht Marktschellenberg und die Besatzung eines SAR-Hubschraubers der Bundeswehr haben am Samstagabend bei einsetzender Dunkelheit drei erschöpfte und einen verletzten Bergsteiger vom Untersberg gerettet und ins Tal geflogen. Die Gruppe war östlich des Scheibenkasers zwischen Hochkampschneid und Kargraben im weglosen Gelände unterwegs und kam nur sehr langsam voran, da sich zusätzlich ein 31-jähriger Regensburger am Sprunggelenk verletzt hatte. Kurz nach 20 Uhr setzten die Bergsteiger schließlich einen Notruf ab.

Die Leitstelle Traunstein schickte auf Anforderung des alarmierten Bergwacht-Einsatzleiters einen SAR-Hubschrauber der Bundeswehr mit Rettungswinde zum Tallandeplatz auf der Thorerwiese bei Marktschellenberg. Die Piloten flogen mit Bergwacht-Luftrettern zum Einsatzort, die die Bergsteiger in Rettungssitzen sicherten. Alle vier konnten trotz einsetzender Dunkelheit mit der Rettungswinde in die Maschine aufgenommen und sicher ins Tal geflogen werden. Der ehrenamtliche Hintergrunddienst des Roten Kreuzes brachte den am Sprunggelenk verletzten 31-jährigen Regensburger danach per Krankenwagen in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Der Hubschrauber musste für den Rückflug zum Standort in Penzing bei Landsberg mit dem nachgeforderten Tankanhänger der Bergwacht Berchtesgaden nachgetankt werden.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

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