Rettung unter schwierigsten Bedingungen

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Marktschellenberg - Am Untersberg hatte sich eine Frau das Sprunggelenk gebrochen. Die nahende Schlechtwetterfront erschwerte die Rettung durch die Bergwacht allerdings dramatisch.

Zu einem weiteren schweren Alpinunfall ist es am Samstagnachmittag am Untersberg gekommen. Die Bergretter aus Marktschellenberg, welche erst wenige Stunden zuvor einen schwer verletzten Bergsteiger mit dem Polizeihubschrauber retten mussten, mussten nun erneut ausrücken.

Da sich eine Schlechtwetterfront mit immer tiefer liegenden Wolken bildete und es anfing zu regnen, flog der Notarzthubschrauber Christoph 14 aus Traunstein direkt zum Unfallort.

Eine Wanderin hatte sich auf dem Weg zur Toni Lenz Hütte, wenige Hundert Meter unterhalb, das Sprunggelenk gebrochen und so konnte der Notarzthubschrauber oben auf dem Landeplatz der Berghütte landen und mit Hilfe des kurzen sieben Meter Taues den Notarzt direkt zur Patientin fliegen.

Aufgrund der extremen Verschlechterung des Wetters wurde nach kurzer Untersuchung die Patientin im Sitzgurt (Kong-Sitz) samt Notarzt an das Seil genommen und ins Tal geflogen.

Dort warteten bereits die Bergretter aus Marktschellenberg und ein Rettungswagen und übernahmen die Patientin.

Im Rettungswagen versorgte der Notarzt die Patientin, die dann mit dem RTW ins Krankenhaus nach Bad Reichenhall gefahren wurde.

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