Markt Schellenberg nur noch Vorort

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Ein durchaus kreativer Scherz war die Eingemeindung von Marktschellenberg zu Berchtesgaden.

Marktschellenberg - Also nun doch! Am 1. Mai ist die Gemeindereform umgesetzt worden und Marktschellenberg nur noch ein Ortsteil von Berchtesgaden.

Zumindest haben diese Auskunft die Ortstafeln von Marktschellenberg am 1. Mai verkündet. Beide Tafeln an den Ortseinfahrten entlang der B305 sind in der Nacht auf Samstag durch neue ersetzt worden.

Sicherlich ist dies wohl eine der kürzesten Amtszeiten eines Bürgermeisters in der Geschichte Bayerns, hat doch Marktschellenberg erst vor einer Woche einen neuen Bürgermeister gewählt. Jetzt werden sich die Schellenberger daran gewöhnen müssen, dass sie Berchtesgadener sind.

Auch auf der anderen Seite von Marktschellenberg wurde die Eingemeindung kundgetan.

Das Ganze ist natürlich nur eine gute und kreative Idee einiger weniger Unbekannte gewesen, die die Ortschilder in der Nacht zum 1. Mai zugehängt haben. Die in Deutschland als Freinacht oder Walpurgisnacht bekannte Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist im Berchtesgadener Land nur die Dugnacht. In der Dugnacht wird der eine oder andere Schabernack getrieben, der gefährliche Ausmaße annehmen kann oder aber auch so kreativ und witzig ist wie dieses Jahr in Marktschellenberg.

Es ist allen Anschein schon eine Tradition geworden in Marktschellenberg, dass die kreativen Köpfe sich so auf ein gesellschaftlich bezogenes Thema einspielen und umsetzten. So war vor zwei Jahren als der neue Bürgermeister (Stefan Sunkler) das Amt angetreten hatte Marktschellenberg kurzfristig in Sunkler City umbenannt worden.

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