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Mädchen erkunden das forstliche Berufsfeld

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Berchtesgadener Land - Unter dem Motto „Wald braucht Zukunft“ gewährten die Bayerischen Staatsforsten auch dieses Jahr beim Girls Day umfassende Einblicke in den forstlichen Berufsalltag.

Zum wiederholten Male nutzten Mädchen aus der Region das Angebot und erkundeten am Forstbetrieb Berchtesgaden das vielfältige und spannende forstliche Aufgabenfeld. „Der Staatswald gehört uns allen, und darum ist es gut, dass er sorgsam bewirtschaftet wird und die Bayerischen Staatsforsten stets weniger Holz ernten, als gleichzeitig zuwächst“, so ein Fazit der Teilnehmerinnen Corinna Kurz aus Berchtesgaden, Charlotte Simon aus Weißbach und Dorothea Funk aus Bad Reichenhall.

Die drei Schülerinnen aus der siebten und achten Klasse verbrachten den Mädchen-Zukunftstag im Büro und in den Wäldern des Forstbetriebs Berchtesgaden. Gestaunt wurde über die Vielfältigkeit der Arbeit im Büro.

Ausgerüstet mit Warnkappe erkundeten die Mädchen aktuelle Arbeitsschwerpunkte im Gelände. Dabei besuchten sie unter Führung von Revierleiter Wolfgang Meinel die Forstwirte bei einer Pflanzung im Revier Weißbach. Meinel erklärte, dass es wichtig sei, sich um die Verjüngung im Wald zu kümmern.

Gemeinsam mit den Forstwirten halfen die Mädchen fleißig mit und setzten junge Tannen. Anschließend bewunderten die Mädchen eine Holzernte im Steilhang mit dem Seilkran. Forstwirtschaftsmeister Franz Leitner erklärte die einzelnen Arbeitsschritte sowie die Einteilung des geernteten Holzes in verschiedene Sortimente. Beeindruckt waren die Mädchen von den modernen Holzerntemaschinen und staunten mit welcher Kraft und Geschwindigkeit die Baumstämme aus dem Wald geholt und an der Forststraße abgelegt werden.

Zum Abschluss des forstlichen Schnuppertages besuchten die Schülerinnen zusammen mit Revierjägermeister Andreas Carl ein Wintergatter. Carl erklärte den Schülerinnen, wie wichtig eine ausgewogene Fütterung und die Bejagung des Rotwildes für einen gesunden Mischwald sind. Die sehr gute Qualität des Futters begeisterte die Mädchen. Vielleicht wollen Corinna, Charlotte und Dorothea später einen forstlichen Beruf ergreifen und in der Zukunft die noch wenigen Frauen in der Forstwirtschaft als Betriebsleiterin, Försterin oder Forstwirtin tatkräftig unterstützen.

Pressemitteilung Bayerische Staatsforsten

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