Langwierige Bergrettung

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Die Watzmann-Südspitze. (Symbolbild)

Ramsau - Ein Bergsteiger musste am Samstag von der Watzmann-Südspitze gerettet werden. Der Einsatz gestaltete sich als äußerst schwierig.

Gegen 16.20 Uhr stürzte der Bergsteiger und zog sich dabei eine schwere Fußverletzung zu. Bis die Hilfe für ihn eintraf, dauerte es allerdings eine Weile.

Fotostrecke: Start zum Rettungseinsatz

Start zum Rettungseinsatz

Da der für dieses Gebiet zuständige Rettungshubschrauber „Christoph 14“ bereits im Einsatz war, musste der Notarzthubschrauber „Heli 3“ aus Kufstein angefordert werden. Für den Ersatz-Helikopter war dann aber auch bald Schluss. Aufgrund des starken Nebels musste er den Bergretter bereits im hinteren Wimbachtal absetzen. Der Bergretter machte sich von dort zu Fuß auf den Weg zur Südspitze (2713 Meter).

Während der Rettungshubschrauber wieder in Richtung Kufstein flog, fuhren weitere Bergwachtmänner mit dem Geländefahrzeug ins Wimbachtal und stiegen ebenfalls zu Fuß zur Südspitze auf. Mit vereinten Kräften gelang es ihnen schließlich, den verunglückten Bergsteiger ins Tal zu bringen. Der Rettungseinsatz dauerte bis in die späten Abendstunden.

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