Kreishauptversammlung der CSU-Seniorenunion BGL

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Geehrt wurden (v. l. n. r.): Herr Gerhard Besskow, Frau Josefine Rudolf, Frau Gitta Wohnert und Herr Helmut Rothbucher. Im Hintergrund: Herr Joachim Rothert, Kreisvorsitzender der CSU-Seniorenunion BGL

Berchtesgaden - Die politischen, gesellschaftlichen und touristischen Veranstaltungen waren Thema der gut besuchten Kreishauptversammlung der CSU-Seniorenunion BGL.

Die diesjährige Hauptversammlung der CSU-Seniorenunion, Kreisverband BGL, war gut besucht, obwohl diesmal ja keine Neuwahlen anstanden. Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder durch den Kreisvorsitzenden, Herrn Joachim Rothert, folgten die Rechenschaftsberichte der Amtsinhaber. Der Bericht des Kreisvorsitzenden erstreckte sich auf die politischen, gesellschaftlichen und touristischen Veranstaltungen im Jahre 2009 und in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres.

Eine „Premiere“ war die Untermalung des Berichtes durch eine Bild-Film- und Ton-Darbietung des Vorstandsmitgliedes, Herrn Wolfgang Bredow, welche die genannten Veranstaltungen nochmal eindrucksvoll in Erinnerung rief. Da der Schatzmeister, Herr Dieter Blatt, krankheitsbedingt fehlte, wurde sein Rechenschaftsbericht durch den Kassenprüfer, Herrn Schneider, vorgetragen. Er und Herr Popp als zweiter Kassenprüfer, bescheinigten eine tadellose Kassenführung. Die nachfolgende Entlastung des Vorstandes durch die Versammlungsteilnehmer erfolgte einstimmig.

Eine Ehrung der Damen und Herren mit fünfjähriger Mitgliedschaft durch Überreichung einer Ehrennadel schloss sich an. Geehrt wurden: Herr Gerhard Besskow, Frau Josefine Rudolf, Frau Gitta Wohnert und Herr Helmut Rothbucher.

Franz Rasp, Bürgermeister der Marktgemeinde Berchtesgaden.

Als Gastredner referierte der Bürgermeister der Marktgemeinde Berchtesgaden, Herr Franz Rasp, über das Thema „Kommunen im Berchtesgadener Land - Probleme und Lösungen“. Wie zu erwarten war, standen die finanziellen Nöte der Gemeinden zunächst im Brennpunkt. Die Anforderungen an die Kommunen bei zusätzlich knapper werdenden Haushaltsmitteln seien unterschiedlich und immer unter den Aspekten der Planbarkeit, der Möglichkeiten zur Ausweisung von Gewerbegebieten und der räumlichen Ausdehnung der Gemeinde zu beurteilen. Dabei dürften keinesfalls ideelle Gesichtspunkte wie ehrenamtliches Engagement, nachhaltiges ganzheitliches Denken, Wertebewusstsein (Identifikation mit der Heimat, soziales Gewissen, Ökologie, Familie etc.) und der Blick auf den demographischen Wandel vergessen werden.

Den durchaus problembewussten Worten des Bürgermeisters schloss sich noch eine rege Diskussion an, bevor der Kreisvorsitzende die Veranstaltung beendete, nicht ohne vorher noch einen Ausblick auf die geplanten Veranstaltungen im Jahre 2010 gegeben zu haben.

Pressemeldung Richard Oberneder

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