Mäßiger Andrang bei Blutspende

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Berchtesgaden - Mit 404 Besuchern verzeichnete das Rote Kreuz am 4. und 5. November einen nur mittelmäßigen Andrang beim Blutspende-Terminen in Berchtesgaden.

Das Blutspende-Team des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) konnte 394 verwertbare Konserven gewinnen. Nur zehn Spender mussten aus gesundheitlichen Gründen abgewiesen werden. Während am ersten Tag mit 243 Besuchern ein für Berchtesgadener Verhältnisse gewohnt hoher Andrang herrschte, kamen am zweiten Tag nur 161 Spender ins Jugendheim.

Anton Ilsanker von der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden organisiert seit fast 22 Jahren die Blutspende-Termine. Nach wie vor sind freiwillige Spenden unverzichtbar, da man Blut und seine in der Medizin benötigten Folgeprodukte noch immer nicht künstlich erzeugen kann. Blutspende ist daher ein aktiver Beitrag zur Lebensrettung. Wie bereits bei vielen Spende-Terminen im Berchtesgadener Jugendheim zuvor, übernahmen die freiwilligen Helfer der BRK-Bereitschaft Berchtesgaden die Bewirtung der Gäste und unterstützten die ÖRK-Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung.

Seit 57 Jahren kooperieren das Bayerische und das Österreichische Rote Kreuz bei der Organisation und Durchführung der Blutspende in Berchtesgaden: 1953 nahm Berchtesgaden eine Vorreiterrolle ein und führte die erste freiwillige grenzüberschreitende Blutspende-Aktion durch. Als sich genau an selben Tag, als der Aufruf zur Blutspende im Berchtesgadener Anzeiger erschien, ein schweres Busunglück auf der Lochsteinstraße ereignete, wurde jedem die Notwendigkeit des freiwilligen Dienstes bewusst.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

Rubriklistenbild: © dpa

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